Hola ihr Lieben,
eigtl sollte ich ziemlich gestresst sein, weil ich diesen Post jetzt schon zum 2.mal schreibe, da das letzte mal der Strom ausfiel....man, kenn ich irgendwie aus Uganda ;)
Doch, wer haette es gedacht, bin ich max. entspannt. DIes liegt daran, dass ich gerade ne h Ganzkoerpermasage hinter mir hab...und das nur fuer 10 euro. WIrklich brilliant!!!
So, nun kann ich endlich mal wieder Lebenszeichen von mir schicken. Ich bin am 12.7. nach Guatemala eingereist und ich muss jetzt schon vorweg nehmen, dass dieses Land alles bisher gesehene topt...natuerlich ausser Uganda! :)
Schon von Anfang an fuehlten Jan und ich mich sehr heimisch, weil alles wie im schoenen Allgaeu sehr bergig ist. Genauergesagt liegt Guate auf einer Durschschnittshoehe von 1200m ue. M. Anfangs waren die Guatemalteker zwar ein bisschen gewohnungsbeduerftig, aber legte sich dann auch bald. Wir hatten naemlich nur das Problem, das wir an der Grenze keinen offiziellen Touribis gefunden haben, der uns zu unserem naechsten Ziele Antigua bringen haette koennen. Deswegen mussten wir die eher gefaehrlichen lokalen Chicken-busse nehmen. Diese heissen so, weil die Insassen nicht menschenwuerdig zus.gepfaercht werden. Es ging fuer ein Mittelamerikaniches Land auch viel zu stressig zu. Kaum hatten wir unseren gewuenschten Reiseort genannt, wurden uns auch schon die Rucksaecke abgenommen und auf das Dach geschmissen. Und gleich darauf fuhr der Bus dann auch schon ab, ohne dass wir selbst drin sassen. Wir mussten also hinterher rennen und durch die Hintertuer des Busses (es handelt sich um ausrangierte Amerikanische SChulbusse)reinspringen. Man, das war echt krass!
Nach einer 7h Busfahrt, die mit dem Privatauto max. 3h gedauert haette, sind wir dann in Antigua angekommen, wo wir auch schon sogleich uns bei einer Spanischschule fuer die naechsten 2Wochen anmeldeten. Antigua und Guatemala an sich ist sehr beruehmt fuer seine Schulen, da sie billig sind und dennoch rel. gut. Fuer 5 Tage Unterricht á 4h zahlten wir 70 Euro und fuer eine Woche Vollpension bei einer Gastfamilie 45 Euro. Diese 2 Wochen waren wirklich sehr lehrreich und befluegelnd. Meine Lehrerin war 23, heiss und besass trotzdem einigermassen die noetige Strenge. Sie ging wunderbar auf mich ein und dachte, dass ich bereits in Deutschland UNterrichte genommen haette. Aber nicht, dass ihr jetzt denkt, dass ich in Spansisch voll ab gehe. Ich kann so gut wie alles erfragen und verlangen, was ich will, aber richtige Konversationen kann ich noch lang nicht fuehren. Das waere fuer letztendlich 8 Tage Unterricht, die ich nahm, auch zu viel verlangt.
Auf jeden Fall haben wir die Naechte durchgetanzt, die Vormittage durchgeschlafen und die Nachmittage gelernt....und das war auch gut so. Das Wochenende haben wir genutzt, um zum Lake Atitlan zu gehen. Das ist ein wunderschoener Vulkansee der ein Magnet fuer viele Althippies darstellt und deswegen gut war, um sich mal wieder von dem vielen Lernen zu erholen...man, wie soll ich das nur wieder im Studium machen? :/
Am Freitag, den 23.7. hatten wir dann die letzte Unterrichtseinheit, was echt traurig war. Ich und meine Lehrerin sind waehrrend den 2 Wochen gute Freunde geworden und so war der Abschied ziemlich scheisse. Aber auch das ging vorbei!
Denn als naechstes ging es nach Lanquin, das ca. im Zentrum des kleinen Landes liegt. Dort haben wir uns mal wieder einen Touritrip geleistet, der unter die Top 3 unserer bisherigen Trips fiel. Es ging morgens um 9 auf der Ladeflaeche eines Pickups los richtung Semuc Champey (das Versteckte Wasser unter den Terassen-Mayasprache). Nach einer wunderbar belebenden, kaotischen Fahrt haben wir uns Badesachen angezogen und sind in die Welt eines 12 km langen Hoehlensystems abgetaucht. Die Hoehlen waren groesstenteils unter Wasser und es machte irre Spass an den Hoehlenwaenden entlangzuklettern. Ich war so in meinem Element, dass die anderen Mittouris mich sogar fragen, ob ich hier geboren wurde. ;)
Aber es war auch einfach geil. Ich bin meistens meine eigenen Wege gegangen, unabhaengig durch meine Kopflampe, unter Wasserfaellen hindurch, durch Hoehlenseen und an Steilwaenden entlang....Man, das ist so geil, wenn alles dunkel ist und vom Wasser her laut rauscht und du weisst einfach nicht, was als naechstes kommt und du bist auch nicht durch Seile geschuetzt wie es ja ansonsten meistens bei solchen Touritrips ist. Ja, auf jeden Fall kam ich wieder heil raus....nur dass ich vom zuvielen Wasserfallbaden meine Brille verloren hatte. Zumindest neben meiner Schwimmbrille das einzige, das mir bisher abhanden gekommen ist. Ziemlich gut fuer mich :)!
Danach sind wir mit einem Schwimmreifen durch einen Fluss ueber Tage geschwommen und als wir wieder aus dem Wasser stiegen, sah ich eine riesige Schaukel haengen, die sicherlich 10m lange Seile hatte. Man, das war richtig geil sich wie Tarzan von der Schaukel ins Wasser zu schmeissen. Gerne wieder! Danach war chillem angesagt. Wir gingen zu den Kalkterassen von Semuc Champey. Man muss sich das so vorstellen: Ein riesiger Bergfluss donert ins Tal und tritt an einer best. Stelle in den felsigen Untergrund ein und kommt erst wieder nach 400m wieder ans Tageslicht. Darueber plaetschert das uebrige Wasser ueber Art natuerliche Schimmingpoole aus Kalk den Berg hinunter. Ein wahres Wunder der Natur!
Oh mein Gott, ich kann nicht mehr weiterschreiben. Ich sitz jetzt schon viel zu lange hier davor und sehe langsam die Buchstaben nicht mehr. Das liegt wohl vor allem daran, dass ich in letzter Zeit aus Geldmangel nur selten esse....was mir aber auch mal wieder gut tut!
Auf jeden bin ich gerade noch in Flores, bei Tikal und gehe morgen weiter nach Belize...und dann gehts auch schon am 5.8. von Cancun aus nach Deutschland. Ich geniess zwar jetzt noch die letzten Tage, ich kann aber nich verleugnen, dass ich mich schon wieder auf meine Family freue, meine Freunde und vor allem auf geiles, deutsches Essen!!!
Machts gut meine Amigos, besos y abrazos,
euer Timo
Donnerstag, 29. Juli 2010
Freitag, 16. Juli 2010
Palenque, Pacific Ozean
Hi guys,
ich schaffs mal wieder mich zu melden...es ist echt komisch..jedesmal, wenn ich Lust verspuehre auf meinen Blog etwas zu pinseln, bin ich krank oder das Wetter ist schlecht, oder sonst etwas negatives. Heute ist es, weil ich bei meiner Gastfamilie eine Huehnersuppe gegessen hab, die ziemlich heftige Kraeuter enthalten hat, bei denen mir schon etwas Kot** hoch kam. Ich bin ja wirklich kein verwoehnter Gourmet...ich esse selbst lebendige Wuermer...aber das Zeug war wirklich heftig!
Jaaaaa, auf jeden fall sitz ich hier und kann euch noch ueber meine restlichen Tage in Mexico berichten. Nach den Wasserhoehlen sind wir naemlich weiter nach Palenque, da gibt es nach Meinung vieler Guides die schoensten Mayaruinen. Wir hatten von der letzten Hippiecommunity gehoert, dass es neben den Ruinen ein kleines Dorf gibt, namens Paan chan. Diese kleine Ansammlung von Huetten war mitten im Urwald und ein fantastischer Ort, um die Seele baumeln zu lassen. Mein Lieblingsplatz war ein grosser Wasserturm auf dem man hochklettern konnte und von wo aus man sich wie ein Bewohner des Waldes gefuehlt hat. Ca. 2 h von Paan chan entfernt waren majestaetische Wasserfaelle, in denen man teilweise sogar schwimmen konnte. War zwar mal wieder der einzige, der reingegangen ist, aber die Gefahr war trotzdem kalkulierbar. Sind mit 2 anderen Frauen aus England hoch auf den Berg gewamdert und ich bin dann von da aus ins Wasser und bin den Berg auf dem Wasserweg wieder runtergangen. War super geil, wie Treibholz im Fluss zu schwimmen und dann kleinere Wasserfaelle runterzuklettern und bei groesseren am Waldrand zu klettern. Man, ich mag ein Moechtegern Survivaltyp sein, aber es macht einfach sooo spass!
Am naechsten Tag waren wir dann bei den Ruinen. Sie befinden sich mitten im Urwald und sind noch ziemlich gut erhalten. Es wurden bisher nur ca. 20% der Stadt von Nestle Mitarbeiter ausgegraben, aber das reicht schon ziemlich aus, um ne Vorstellung von der Groesse und dem Reichtum des Mayavolkes zu haben. Unser Fuehrer war sehr belesen auch wenn er saemtliche Meinungen anderer Wissenschaftler fuer falsch erklaerte. Er behauptete naemlich, dass saemtliche Voelker der Antike Kontakt mit dem Volk der Mayas hatten. Es gab naemlich chinesische Drachenskulpturen, Grichische und Aegyptische Symbole, Fresken mit Menschen, die aegptische Schaerpen trugen, orientalische Boegen,.....War echt beieindruckend und man wusste einfach nicht, ob der Alte mit seinen "Verschwoerungstheorien" Recht hatte, oder nicht. Auf jeden Fall waren die Mayas vor 2000 Jahren fast so weit wie die Roemer und die Europaeer im 17. Jh. Sie hatten WCs, Aquaedukte, Stadien fuer Spiele, wobei die Sitze mit Nummern versehen sind, die man heute noch sieht,....Echt der Wahnsinn!
Nachdem wir so viel Kultur in uns aufgesaut hatten, waren wir der Meinung, dass wir jetzt mal wieder ein bisschen niveaulosen Spass brauchen und sind ueber Oaxaca runter an die Pazifickueste gefahren, genauergesagt nach Masunte. Dieser kleine Ort ist ca ne h von der weltberuehmten Surfstadt Perto Escondido entfernt, hat kleinere Wellen und man kann auch noch rel. gefahrlos schwimmen. Diese rel kleinen Wellen waren aber immer noch 2m hoch und haben einen spielend leicht rumgewirbelt. Jan und ich haben einen Surfkurs gemacht, der aus Kostengruenden allerdings nur 1h ging (14euro/person). Das hat aber fuer die Grundkenntnisse voellig ausgereicht. Ich wuerde jetzt niemals behaupten, dass wir nach 2Tagen schon Pros waren...wir habens allerdings geschafft aufzustehen und leichte 5Grad Kurven nach Links und rechts zu machen.....ok, um ehrlich zu sein haben wur gehofft, dass es leichter ist und wir nach 2d die Wellen kreuzen koennen, aber wir haben uns dann damit abgefunden, dass es schwer genug ist, aufzustehen. Aufgeheitert wurden wir allerdings von den Mitarbeitern unseres Hostels, names Colibri Hostal. Wenn irgendjmd von euch mal Lust verspuehrt in einem Hostal am Strand arbeiten zu wollen, dann ist das eine prima Adresse. Der Beitzer ist naemlich ein pensionierter Amerikaner, der absolut kein Plan davon hat, wie man ein Hostal fuehrt, der aber gerne junge Leute einstellt und ihnen alle Freiheiten der Welt laesst. ZZ sind dort 3 Englaender, die auch keine Ahnung haben, wie so etwas laeuft, es aber trotzdem versuchen. Es hat mich ein wenig an meine Erfahrung in Uganda erinnert, weil ich dort auch in der Situation war, dass ich keine Ahnung hatte, was auf einer Farm abgeht, es aber trotzdem allmehlich gelernt hab. Am letzten So sind wir dann weiter nach Guatemala, doch davon erzaehl ich euch ein andermal.. ;)
Ich hoffe euch gehts allen gut und dass ihr nicht alle Engergie schon verpulfert habt, bis ich zurueckkomme:D.
hasta luego, Timo
ich schaffs mal wieder mich zu melden...es ist echt komisch..jedesmal, wenn ich Lust verspuehre auf meinen Blog etwas zu pinseln, bin ich krank oder das Wetter ist schlecht, oder sonst etwas negatives. Heute ist es, weil ich bei meiner Gastfamilie eine Huehnersuppe gegessen hab, die ziemlich heftige Kraeuter enthalten hat, bei denen mir schon etwas Kot** hoch kam. Ich bin ja wirklich kein verwoehnter Gourmet...ich esse selbst lebendige Wuermer...aber das Zeug war wirklich heftig!
Jaaaaa, auf jeden fall sitz ich hier und kann euch noch ueber meine restlichen Tage in Mexico berichten. Nach den Wasserhoehlen sind wir naemlich weiter nach Palenque, da gibt es nach Meinung vieler Guides die schoensten Mayaruinen. Wir hatten von der letzten Hippiecommunity gehoert, dass es neben den Ruinen ein kleines Dorf gibt, namens Paan chan. Diese kleine Ansammlung von Huetten war mitten im Urwald und ein fantastischer Ort, um die Seele baumeln zu lassen. Mein Lieblingsplatz war ein grosser Wasserturm auf dem man hochklettern konnte und von wo aus man sich wie ein Bewohner des Waldes gefuehlt hat. Ca. 2 h von Paan chan entfernt waren majestaetische Wasserfaelle, in denen man teilweise sogar schwimmen konnte. War zwar mal wieder der einzige, der reingegangen ist, aber die Gefahr war trotzdem kalkulierbar. Sind mit 2 anderen Frauen aus England hoch auf den Berg gewamdert und ich bin dann von da aus ins Wasser und bin den Berg auf dem Wasserweg wieder runtergangen. War super geil, wie Treibholz im Fluss zu schwimmen und dann kleinere Wasserfaelle runterzuklettern und bei groesseren am Waldrand zu klettern. Man, ich mag ein Moechtegern Survivaltyp sein, aber es macht einfach sooo spass!
Am naechsten Tag waren wir dann bei den Ruinen. Sie befinden sich mitten im Urwald und sind noch ziemlich gut erhalten. Es wurden bisher nur ca. 20% der Stadt von Nestle Mitarbeiter ausgegraben, aber das reicht schon ziemlich aus, um ne Vorstellung von der Groesse und dem Reichtum des Mayavolkes zu haben. Unser Fuehrer war sehr belesen auch wenn er saemtliche Meinungen anderer Wissenschaftler fuer falsch erklaerte. Er behauptete naemlich, dass saemtliche Voelker der Antike Kontakt mit dem Volk der Mayas hatten. Es gab naemlich chinesische Drachenskulpturen, Grichische und Aegyptische Symbole, Fresken mit Menschen, die aegptische Schaerpen trugen, orientalische Boegen,.....War echt beieindruckend und man wusste einfach nicht, ob der Alte mit seinen "Verschwoerungstheorien" Recht hatte, oder nicht. Auf jeden Fall waren die Mayas vor 2000 Jahren fast so weit wie die Roemer und die Europaeer im 17. Jh. Sie hatten WCs, Aquaedukte, Stadien fuer Spiele, wobei die Sitze mit Nummern versehen sind, die man heute noch sieht,....Echt der Wahnsinn!
Nachdem wir so viel Kultur in uns aufgesaut hatten, waren wir der Meinung, dass wir jetzt mal wieder ein bisschen niveaulosen Spass brauchen und sind ueber Oaxaca runter an die Pazifickueste gefahren, genauergesagt nach Masunte. Dieser kleine Ort ist ca ne h von der weltberuehmten Surfstadt Perto Escondido entfernt, hat kleinere Wellen und man kann auch noch rel. gefahrlos schwimmen. Diese rel kleinen Wellen waren aber immer noch 2m hoch und haben einen spielend leicht rumgewirbelt. Jan und ich haben einen Surfkurs gemacht, der aus Kostengruenden allerdings nur 1h ging (14euro/person). Das hat aber fuer die Grundkenntnisse voellig ausgereicht. Ich wuerde jetzt niemals behaupten, dass wir nach 2Tagen schon Pros waren...wir habens allerdings geschafft aufzustehen und leichte 5Grad Kurven nach Links und rechts zu machen.....ok, um ehrlich zu sein haben wur gehofft, dass es leichter ist und wir nach 2d die Wellen kreuzen koennen, aber wir haben uns dann damit abgefunden, dass es schwer genug ist, aufzustehen. Aufgeheitert wurden wir allerdings von den Mitarbeitern unseres Hostels, names Colibri Hostal. Wenn irgendjmd von euch mal Lust verspuehrt in einem Hostal am Strand arbeiten zu wollen, dann ist das eine prima Adresse. Der Beitzer ist naemlich ein pensionierter Amerikaner, der absolut kein Plan davon hat, wie man ein Hostal fuehrt, der aber gerne junge Leute einstellt und ihnen alle Freiheiten der Welt laesst. ZZ sind dort 3 Englaender, die auch keine Ahnung haben, wie so etwas laeuft, es aber trotzdem versuchen. Es hat mich ein wenig an meine Erfahrung in Uganda erinnert, weil ich dort auch in der Situation war, dass ich keine Ahnung hatte, was auf einer Farm abgeht, es aber trotzdem allmehlich gelernt hab. Am letzten So sind wir dann weiter nach Guatemala, doch davon erzaehl ich euch ein andermal.. ;)
Ich hoffe euch gehts allen gut und dass ihr nicht alle Engergie schon verpulfert habt, bis ich zurueckkomme:D.
hasta luego, Timo
Donnerstag, 8. Juli 2010
Viva Mexico!!!
Hola amigos,
wieder einmal sitz ich gezwungener Massen in nem inet cafe fest, weil ich grad unter ner saudummen Trommelfellentzuendung leide. Deswegen kann ich grad nicht einmal in den pacific ozean, weil die wellen hier viel zu hoch sind...im Durchschnitt 2m.
Eigtl optimal zum surfen, aber das trau ich mich erst, wenn die schmerzen einigermassen nachlassen. Bis dahin sitze ich jetzt wehleidig im Cafe fest und kann euch endlich ueber die vergangenen Tage in Mexico berichten.
Am 17.6. sind wir in Cancun gelandet und haben uns erstmal gemeutlich auf ne Wiese geplanzt und ne Zigarre geraucht und Rum getrunken, um uns sogleich ein wenig heimisch zu fuehlen ;). Mit dem Bus ging es dann in die Stadt, wobei wir uns ein Hostel in der Innenstadt gesucht haben, da die Straende von Cancun mit betrunkenen Amis uerbsaet ist, was im nachhinein ein guter schachzug war. Denn gleich neben unserer Unterkunft gab es ein grosses Konzertgelaende, wo taeglich die unteschiedlichsten Bands spielten: alles von Jazz, ueber Heavy Metal, bis hin zu hip hop! Hier gab es nur Mex. Touristen, die alle ultra nett waren. Am morgen sind wir dann zu der Zona Hoteliera gegangen, um mal zu schauen, ob die Berichte der am. Exzesse wirklich wahr sind....und ja, sie sind es! Was fuer die Dt Malle ist, ist fuer die Amis Cancun! Die Straende waren aber aucht ziemlich schoen und die vielen all-inclusive hotels fuer treiste Menschen wie mich ein gefundenes Fressen ;)
Musikalisch war Canun allerdings unser bisheriger Hoehepunkt. Die Mexicaner koennen zwar nicht so gut tanzen wie die Kubaner, aber dafuer gehen sie in Improvisationsmusik wie Jazz ab wie kein anderer. Ich hoffe, das klingt jetzt nicht zu spiessig und erwachsen, aber die Wahl zwischen Wettsaufen in den Clubs Von Cancun fuer 50$ und das Baden in den Farben von Jazz, fiel uns leicht... Haben jetzt schon 3 CDs von Musikern gekauft, die einfach genial waren.
Weiter gings dann nach Playa del Carmen, was groesstenteil nur von Europaern heimgesucht wird. Es geht allerdings deutlich ruhiger und unspektakulaerer zu. Hier war es optimal um abends wegzugehen. Fanden gleich am ersten abend einen kleinen Pub, den ein junger Franzose bertrieb. Das Bier kostet da nur einen Euro und so konnten wir uns dort immer gut warm trinken und danach in die Clubs, wobei der Eintritt sogar frei war. Ein Strandclub bleibt uns unvergessen. Er lag direkt am Strand und es gab nachts eine Feuershow die wirklich atembaeruabend war. Es war so gut wie alles dunkel und man sah nur junge Taenzer, die wie in exztase feuerbaelle, um sich rumschleuderten! Sah geigantisch aus! Spaeter hat es angefange zu regnen, was die Exztase noch versstaerkt hat. Bei 25 Grad nachts am Strand im Regen zu tanzen und junge Halbnackte Menschen um sich rumzuhaben, ist einfach Leben in Reinstform! ....ok, nicht, dass ihr jetzt denkt....man,was hat der fuer drogen genommen...denn bisher bin ich nur auf Schmerzmittel und Antibiotika, auch wenns die mischung echt macht! :)
Dorgen sind aber in Mexico ein echt heftiges Thema. Es ist zwar hoechst illegal etwas zu besitzen, aber wohin man auch geht, werden einem stanedig eine bunte Bandbreite an Drogen angeboten....und dabei sind Hasch, Koks und Magic mushrooms noch die leichteren.
Dies wurde in Tulum, unserem naechsten Reiseziel bestaetigt. Dort sind wir naemlich in ner Hippiecommunity am Strand gelandet, die mehrere Cabañas am Strand betrieben.
Dort traf ich die bisher beeindruckensten Menschen unserer Reise....auch wenn manche ein wenig zuviel "Reisen" unternommen hatten. Die aufgeweckteste der Angestellten hiess Tanja und war 28 Jahre alt und Kuenstlerin! Gleich beim Check-in hat sie mich gefragt, ob ich meinen Nippel fuer kuenstlerische Zwecke zur Verfuegung stellen moechte, was ich natuerlich gleich tat :D. Dabei kamen wir gut ins Gespraech und sie erzaehlte mir, welche "Flugtickets" sie bisher am besten fand. Man, es ist wirklich ein Wunder, das diese Frau noch sprechen kann! Sie hat mir besonders DMT, oder so was ans Herz gelegt, weil das ein koerpereigenes Psychopharma sein soll, das nur zum zeitpunkt des Todes ausgeschuettet wird...voll krank, oder?! Habt aber keine Angst, dass ich mir jetzt so en scheiss reinpfeifen sollte. Fand es aber trotztdem interessant von solchen Dingen zu erfahren. Die Frau selbst war erstaunlicherweise noch ziemlich fit, da sie selbst meinte, dass man Drogen nur aus Interesse ausprobieren sollte, da man dabei spirituell reifen kann, aber nicht Gehaeuft, um den Alltag zu verschoenern. Das hab ich ihr auch abgenommen. Abends bin ich dann mit eine paar anderen Leuten zusammen gahockt und hab echt klasse Gespraeche gefuehrt, die bis tief in die Nacht gingen. Dort Ort war naemlich echt irgendwie magisch! Es war Vollmond, da ich eh nicht schalfen, und dann war da der staendige, starke Wind und das laute Rauschen der Brandung, was einem echt irgendwie Energie gegeben hat. Ich hab die 3 Naechte die wir da waren, ca. 10 h geschlafen, was ich sonst nicht einmal auf Festivals schaffe :)!
Ausser den Mayaruinen von Tulum haben wir noch 2 Orten in der Gegend besucht. Der erste war ein Strand, genannt Acumal und der zweite eine Hoehle, die man mit Schnorchel und Maske erkunden konnte. Acumal ist ein beliebter Ort fuer Schildkroeten, um Eier zu legen und auch waehrrend des gesamten Jahres gibt es hier viele von ihenen. Es war wirklich ein unbeschreibliches Gefuehl so nah mit ihnen zu sein und sie sogar zu beruehren. Die groessten Exemplare waren ueber einen Meter gross und glitten unbekuemmert im Wasser rum. Einer von ihnen bin ich ueber ne halbe h gefolgt und sie war wie ein Fremdenfueherer fuer mich, da wir an allen moeglichen Korallen mit Fischen und Rochen vorbei kamen. Die Hoehlen hiessen Dos Ochos (die 2 Augen) und waren, meiner Meinung nach, noch atemberaubender. Sie waren fast komplett unter Wasser, wobei trotzdem genuegend Licht vorhanden war, sodass man nirgends im Dunkeln schnorchelte. Gottseidanke, haben Jan und ich uns davor ne Unterwasserkamera gekauft, die jetzt zum einsazt kam. Es war wie das Entdecken einer verborgenen Welt, wenn man immer tiefer in die Hoehlen eindrang und es austestete, wie weit man ohne Luft zu der naechsten Hoehle tauchen konnte. Ich weiss nicht ob es das Adrenalin war, oder ein gluecklicher Zufall, denn ich konnte geschaetzte 5m tief tauchen, was bei meinem kaputten Trommelfell eigtl nie moeglich ist. Aber diesmal ging es...zumindest eine Zeit lang. Irgendwann hat es allerdings einen kleinen Knall in meinem Ohr gegeben und fuehlte sich an, als ob Wasser eingesaugt wird. So...und nun sitzte ich hier und mach mir Gedanken darueber, ob ich mir ein neues Trommelfell einverleiben sollte (fachkundige Ratschlaege sind erwuenscht!).
So, ich hab zwar noch nicht alles bis zum heutigen Tag erzwahlen koennen, aber ich dneke, ihr seit mein Geschwafel langsam auch muede.
Deswegen noch nen sonnigen Tag auch wenn euer Herz wg gestern noch weinen mag :/
Machs gut, euer Timo
wieder einmal sitz ich gezwungener Massen in nem inet cafe fest, weil ich grad unter ner saudummen Trommelfellentzuendung leide. Deswegen kann ich grad nicht einmal in den pacific ozean, weil die wellen hier viel zu hoch sind...im Durchschnitt 2m.
Eigtl optimal zum surfen, aber das trau ich mich erst, wenn die schmerzen einigermassen nachlassen. Bis dahin sitze ich jetzt wehleidig im Cafe fest und kann euch endlich ueber die vergangenen Tage in Mexico berichten.
Am 17.6. sind wir in Cancun gelandet und haben uns erstmal gemeutlich auf ne Wiese geplanzt und ne Zigarre geraucht und Rum getrunken, um uns sogleich ein wenig heimisch zu fuehlen ;). Mit dem Bus ging es dann in die Stadt, wobei wir uns ein Hostel in der Innenstadt gesucht haben, da die Straende von Cancun mit betrunkenen Amis uerbsaet ist, was im nachhinein ein guter schachzug war. Denn gleich neben unserer Unterkunft gab es ein grosses Konzertgelaende, wo taeglich die unteschiedlichsten Bands spielten: alles von Jazz, ueber Heavy Metal, bis hin zu hip hop! Hier gab es nur Mex. Touristen, die alle ultra nett waren. Am morgen sind wir dann zu der Zona Hoteliera gegangen, um mal zu schauen, ob die Berichte der am. Exzesse wirklich wahr sind....und ja, sie sind es! Was fuer die Dt Malle ist, ist fuer die Amis Cancun! Die Straende waren aber aucht ziemlich schoen und die vielen all-inclusive hotels fuer treiste Menschen wie mich ein gefundenes Fressen ;)
Musikalisch war Canun allerdings unser bisheriger Hoehepunkt. Die Mexicaner koennen zwar nicht so gut tanzen wie die Kubaner, aber dafuer gehen sie in Improvisationsmusik wie Jazz ab wie kein anderer. Ich hoffe, das klingt jetzt nicht zu spiessig und erwachsen, aber die Wahl zwischen Wettsaufen in den Clubs Von Cancun fuer 50$ und das Baden in den Farben von Jazz, fiel uns leicht... Haben jetzt schon 3 CDs von Musikern gekauft, die einfach genial waren.
Weiter gings dann nach Playa del Carmen, was groesstenteil nur von Europaern heimgesucht wird. Es geht allerdings deutlich ruhiger und unspektakulaerer zu. Hier war es optimal um abends wegzugehen. Fanden gleich am ersten abend einen kleinen Pub, den ein junger Franzose bertrieb. Das Bier kostet da nur einen Euro und so konnten wir uns dort immer gut warm trinken und danach in die Clubs, wobei der Eintritt sogar frei war. Ein Strandclub bleibt uns unvergessen. Er lag direkt am Strand und es gab nachts eine Feuershow die wirklich atembaeruabend war. Es war so gut wie alles dunkel und man sah nur junge Taenzer, die wie in exztase feuerbaelle, um sich rumschleuderten! Sah geigantisch aus! Spaeter hat es angefange zu regnen, was die Exztase noch versstaerkt hat. Bei 25 Grad nachts am Strand im Regen zu tanzen und junge Halbnackte Menschen um sich rumzuhaben, ist einfach Leben in Reinstform! ....ok, nicht, dass ihr jetzt denkt....man,was hat der fuer drogen genommen...denn bisher bin ich nur auf Schmerzmittel und Antibiotika, auch wenns die mischung echt macht! :)
Dorgen sind aber in Mexico ein echt heftiges Thema. Es ist zwar hoechst illegal etwas zu besitzen, aber wohin man auch geht, werden einem stanedig eine bunte Bandbreite an Drogen angeboten....und dabei sind Hasch, Koks und Magic mushrooms noch die leichteren.
Dies wurde in Tulum, unserem naechsten Reiseziel bestaetigt. Dort sind wir naemlich in ner Hippiecommunity am Strand gelandet, die mehrere Cabañas am Strand betrieben.
Dort traf ich die bisher beeindruckensten Menschen unserer Reise....auch wenn manche ein wenig zuviel "Reisen" unternommen hatten. Die aufgeweckteste der Angestellten hiess Tanja und war 28 Jahre alt und Kuenstlerin! Gleich beim Check-in hat sie mich gefragt, ob ich meinen Nippel fuer kuenstlerische Zwecke zur Verfuegung stellen moechte, was ich natuerlich gleich tat :D. Dabei kamen wir gut ins Gespraech und sie erzaehlte mir, welche "Flugtickets" sie bisher am besten fand. Man, es ist wirklich ein Wunder, das diese Frau noch sprechen kann! Sie hat mir besonders DMT, oder so was ans Herz gelegt, weil das ein koerpereigenes Psychopharma sein soll, das nur zum zeitpunkt des Todes ausgeschuettet wird...voll krank, oder?! Habt aber keine Angst, dass ich mir jetzt so en scheiss reinpfeifen sollte. Fand es aber trotztdem interessant von solchen Dingen zu erfahren. Die Frau selbst war erstaunlicherweise noch ziemlich fit, da sie selbst meinte, dass man Drogen nur aus Interesse ausprobieren sollte, da man dabei spirituell reifen kann, aber nicht Gehaeuft, um den Alltag zu verschoenern. Das hab ich ihr auch abgenommen. Abends bin ich dann mit eine paar anderen Leuten zusammen gahockt und hab echt klasse Gespraeche gefuehrt, die bis tief in die Nacht gingen. Dort Ort war naemlich echt irgendwie magisch! Es war Vollmond, da ich eh nicht schalfen, und dann war da der staendige, starke Wind und das laute Rauschen der Brandung, was einem echt irgendwie Energie gegeben hat. Ich hab die 3 Naechte die wir da waren, ca. 10 h geschlafen, was ich sonst nicht einmal auf Festivals schaffe :)!
Ausser den Mayaruinen von Tulum haben wir noch 2 Orten in der Gegend besucht. Der erste war ein Strand, genannt Acumal und der zweite eine Hoehle, die man mit Schnorchel und Maske erkunden konnte. Acumal ist ein beliebter Ort fuer Schildkroeten, um Eier zu legen und auch waehrrend des gesamten Jahres gibt es hier viele von ihenen. Es war wirklich ein unbeschreibliches Gefuehl so nah mit ihnen zu sein und sie sogar zu beruehren. Die groessten Exemplare waren ueber einen Meter gross und glitten unbekuemmert im Wasser rum. Einer von ihnen bin ich ueber ne halbe h gefolgt und sie war wie ein Fremdenfueherer fuer mich, da wir an allen moeglichen Korallen mit Fischen und Rochen vorbei kamen. Die Hoehlen hiessen Dos Ochos (die 2 Augen) und waren, meiner Meinung nach, noch atemberaubender. Sie waren fast komplett unter Wasser, wobei trotzdem genuegend Licht vorhanden war, sodass man nirgends im Dunkeln schnorchelte. Gottseidanke, haben Jan und ich uns davor ne Unterwasserkamera gekauft, die jetzt zum einsazt kam. Es war wie das Entdecken einer verborgenen Welt, wenn man immer tiefer in die Hoehlen eindrang und es austestete, wie weit man ohne Luft zu der naechsten Hoehle tauchen konnte. Ich weiss nicht ob es das Adrenalin war, oder ein gluecklicher Zufall, denn ich konnte geschaetzte 5m tief tauchen, was bei meinem kaputten Trommelfell eigtl nie moeglich ist. Aber diesmal ging es...zumindest eine Zeit lang. Irgendwann hat es allerdings einen kleinen Knall in meinem Ohr gegeben und fuehlte sich an, als ob Wasser eingesaugt wird. So...und nun sitzte ich hier und mach mir Gedanken darueber, ob ich mir ein neues Trommelfell einverleiben sollte (fachkundige Ratschlaege sind erwuenscht!).
So, ich hab zwar noch nicht alles bis zum heutigen Tag erzwahlen koennen, aber ich dneke, ihr seit mein Geschwafel langsam auch muede.
Deswegen noch nen sonnigen Tag auch wenn euer Herz wg gestern noch weinen mag :/
Machs gut, euer Timo
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