So Leute, hier bin ich wieder
Hab frisch ausgecheckt und stehe jetzt zu freien Verfuegung. Wo war ich stehen geblieben...ach ja, wir sind nach einer 50min Wanderung durch den Dschungel auf die grosse Tempelpyramide 4 gestiegen, von wo aus wir das Erwachen der Bewohner des Waldes erleben konnten. Kein Sommeraufgang zu erleben, war aber trotzdem enttaeuschend. Ueber Absperrungen, Baugerueste und Leitern kam ich zwar hoch bis auf die Spitze des Monumentes, was aber nichts aus der Aussicht veraendert hat....es blieb neblig verschwommen. Aber das ist nunmal so im Regenwald, kann man auch nichts machen. Wieder am Fusse der Pyramide angekommen, haben wir uns einer Gruppe aus Amerika angeschlossen, da ein Fuehrer alleine unbezahlbar ist. So konnten wir auch sicher gehen, dass wir alles Sehenswerte abgrassen und uns nicht in dem endlos grossen Areal verlaufen. Wie viele andere Mayaruinen sind auch hier hoechsten 15% ausgegraben, doch Tikal ist bisher die praechtigste und groesste Mayastaedte, die wir bisher besichtigt haben. Es gibt ca. 7 Grosspyramiden und unzaehlige kleinere Monumente, alles ganz schoen.... Aber ich muss auch gestehen, dass ich eher ein Typ bin, der einen Wasserfall runterspringt, als 8h auf Pyramiden rumklettert. Ok, ich mag ein Kulturbanause sein, aber in solchen Pyramiden steckt einfach kein Leben mehr. Jan und ich sind auf jeden Fall zu der Uebereinkunft gekommen, dass es ab so fort nur noch Strand und Sonne gibt, bis wir wieder heimfliegen.
Eigtl wollten wir am 30.7. morgens einen Bus nach Belize nehmen, aber da wir die Nacht davor ziemlich mit unseren amerikanischen Freunde gewuehtet haben (Nacktbaden, Salsatanz im "Kurz vor Knapp Vollrausch",...), haben wir den Bus um 5 verschlafen. Wie wir spaeter rausbekommen haben, hat man uns sowieso ein gefaktes Ticket verkauft, sodass es wieder etwas positives an der Sache gab. Wir haben uns dann am morgen entschieden doch nicht nach Belize zu gehen, da dieses Land sehr teuer ist und als englischsprachiges Land wohl auch nicht so ein lateinamerikanischen Flair haben soll. Deswegen sind wir in einem Gewaltakt am naechsten Morgen los nach Palenque, was eigtl in 8h machbar sein sollte, aber fuer alle centralamerikanischen Sproesslinge unter euch...wenn ihr hier rumreist, die Abfahrtszeiten stimmen im Gg.satz zu Uganda zwar, aber die Fahrzeiten absolut nicht....wir sind dann auf jeden fall nach ca 11 h in Palenque angekommen, waren billig essen und trinken (ok, trinken, war fuer den Jan mal wieder nicht ganz so billig...wir haben erst mal ausgerechnet, dass Jan auf der Reise schon mehr als 200 Euro fuer Bier ausgegeben hat...und das ist fuer die Laender hier nicht wenig Schotter!). Abends sind wir dann um 22 Uhr mit dem Bus nach Merida, was an der Nordkueste von Yucatan liegt, also am Golfstrom. Wie sich herausgestellt hat, war das Essen am Vorabend doch ein bisschen zu arg billig, was ich gestern und heute buessen muss. Hatte naemlich gestern dauersch*** und war auch ganztaegig im Bett. Heute ist es gottseidank ein bisschen besser. Es waere echt so typisch, wenn ich mir am Ende noch was Tolles wie Dengue Fieber oder Typhus hole!
So, jetzt geh ich noch was essen, dann Souvenirs kaufen (hab noch 3 kg Freigepaeck...vll reichsts fuer einen Stein von ner Pyramide) und dann schleunigst weiter Cancun, dass wir noch en bisschen braun werden.
Hasta luego, Timo
Montag, 2. August 2010
Guatemala II
Hallo Freunde,
mal wieder en kleinen Post von mir...hoffe, er wird diesmal bisschen kuerzer ausfallen. Sollten eigtl schon ausm Hotel ausgecheckt haben....aber fuer euch tu ich doch alles!
Also, nachdem wir den Top 3 Trip in Lanquin gemacht haben, sind wir weiter nach Flores gefahren. Das ist ne Insel, die von nem ziemlich schonenen, ziemlich warmen See umgeben ist. Leider ist uns das erst bewusst geworden, als wir in einer feuchtfroehlichen Nacht reinsprangen. Ansonsten ist der Flair von Flores aber der einer zerfallenen Stadt in Italien. Die eigtl Highlights dieses Ortes waren allerdings von anderer Art. Denn schon im Hostel von Lanquin haben wir ein junges Paar aus Amerika getroffen, die uns von Anfang an sympathisch waren. In Flores sind wir dann immer gemeinsam ausgegangen und haben wunderbare tiefsinnige, oberflaechliche, sachliche und pervers-kroteske Gespraeche gefuehrt. In ihnen hab ich echte Seelenfreunde gefunden. Zusammen sind wir dann auch zu den nahe gelegenen Ruinen von Tikal gegangen, die das 2. Highlight des Trips waren.
Tikal war frueher einer der groessten Mayastaedten uerberhaupt mit knapp geschaetzten100.000 Einwohnern. Das beste ist, wenn man den Park nach 16 Uhr betritt, weil man dann fuer den naechsten Tag schon mitbezahlt. Das haben wir auch so gemacht. Wir mieteten ein Zelt, am Rande der Ruinen, das zwar viel zu klein war und Kakerlaken und Spinnen uebersaeht, aber dafuer recht billig. Als wir mit dem Platzwachter ein weilchen geredet haben, meinte er dann, dass wir einen Deal machen koennen. Er und seine Freunde gewaehren uns freien Eintritt in den Park und begleiten uns, wenn wir zum Sonnenaufgang zu den Ruinen laufen wollen und dafuer zahlen wir ihm und seinen Leuten ein bisschen "Trinkegeld". Auf diese Weise kamen ziemlich billig weg und die Waechter hatten noch ne schoene Party die Nacht. Am naechsten Morgen gings dann um 4.15 Uhr los zu Tempel 4, der nach Osten ausgerichtet ist. Da es sehr neblig war, konnten wir zwar keinen Sonnenaufgang sehen, dafuer war es aber sehr beeindruckend das Erwachen des Dschungels mitzuerleben. In dem Park gibt es naemlich sehr viele Bruellaffen und ihr Bruellen aehneld dem von Gozilla. Echt cool! :)
Fuck, ein Hotelangestellter ist grad zu mir ruebergelaufen, um mich daran zu erinnern, auszuchecken. Hoffe, ich kann bald weiterschreiben.
Macht mir schonenes Wetter wenn ich wieder daheim bin,
Timo
mal wieder en kleinen Post von mir...hoffe, er wird diesmal bisschen kuerzer ausfallen. Sollten eigtl schon ausm Hotel ausgecheckt haben....aber fuer euch tu ich doch alles!
Also, nachdem wir den Top 3 Trip in Lanquin gemacht haben, sind wir weiter nach Flores gefahren. Das ist ne Insel, die von nem ziemlich schonenen, ziemlich warmen See umgeben ist. Leider ist uns das erst bewusst geworden, als wir in einer feuchtfroehlichen Nacht reinsprangen. Ansonsten ist der Flair von Flores aber der einer zerfallenen Stadt in Italien. Die eigtl Highlights dieses Ortes waren allerdings von anderer Art. Denn schon im Hostel von Lanquin haben wir ein junges Paar aus Amerika getroffen, die uns von Anfang an sympathisch waren. In Flores sind wir dann immer gemeinsam ausgegangen und haben wunderbare tiefsinnige, oberflaechliche, sachliche und pervers-kroteske Gespraeche gefuehrt. In ihnen hab ich echte Seelenfreunde gefunden. Zusammen sind wir dann auch zu den nahe gelegenen Ruinen von Tikal gegangen, die das 2. Highlight des Trips waren.
Tikal war frueher einer der groessten Mayastaedten uerberhaupt mit knapp geschaetzten100.000 Einwohnern. Das beste ist, wenn man den Park nach 16 Uhr betritt, weil man dann fuer den naechsten Tag schon mitbezahlt. Das haben wir auch so gemacht. Wir mieteten ein Zelt, am Rande der Ruinen, das zwar viel zu klein war und Kakerlaken und Spinnen uebersaeht, aber dafuer recht billig. Als wir mit dem Platzwachter ein weilchen geredet haben, meinte er dann, dass wir einen Deal machen koennen. Er und seine Freunde gewaehren uns freien Eintritt in den Park und begleiten uns, wenn wir zum Sonnenaufgang zu den Ruinen laufen wollen und dafuer zahlen wir ihm und seinen Leuten ein bisschen "Trinkegeld". Auf diese Weise kamen ziemlich billig weg und die Waechter hatten noch ne schoene Party die Nacht. Am naechsten Morgen gings dann um 4.15 Uhr los zu Tempel 4, der nach Osten ausgerichtet ist. Da es sehr neblig war, konnten wir zwar keinen Sonnenaufgang sehen, dafuer war es aber sehr beeindruckend das Erwachen des Dschungels mitzuerleben. In dem Park gibt es naemlich sehr viele Bruellaffen und ihr Bruellen aehneld dem von Gozilla. Echt cool! :)
Fuck, ein Hotelangestellter ist grad zu mir ruebergelaufen, um mich daran zu erinnern, auszuchecken. Hoffe, ich kann bald weiterschreiben.
Macht mir schonenes Wetter wenn ich wieder daheim bin,
Timo
Donnerstag, 29. Juli 2010
Guatemala
Hola ihr Lieben,
eigtl sollte ich ziemlich gestresst sein, weil ich diesen Post jetzt schon zum 2.mal schreibe, da das letzte mal der Strom ausfiel....man, kenn ich irgendwie aus Uganda ;)
Doch, wer haette es gedacht, bin ich max. entspannt. DIes liegt daran, dass ich gerade ne h Ganzkoerpermasage hinter mir hab...und das nur fuer 10 euro. WIrklich brilliant!!!
So, nun kann ich endlich mal wieder Lebenszeichen von mir schicken. Ich bin am 12.7. nach Guatemala eingereist und ich muss jetzt schon vorweg nehmen, dass dieses Land alles bisher gesehene topt...natuerlich ausser Uganda! :)
Schon von Anfang an fuehlten Jan und ich mich sehr heimisch, weil alles wie im schoenen Allgaeu sehr bergig ist. Genauergesagt liegt Guate auf einer Durschschnittshoehe von 1200m ue. M. Anfangs waren die Guatemalteker zwar ein bisschen gewohnungsbeduerftig, aber legte sich dann auch bald. Wir hatten naemlich nur das Problem, das wir an der Grenze keinen offiziellen Touribis gefunden haben, der uns zu unserem naechsten Ziele Antigua bringen haette koennen. Deswegen mussten wir die eher gefaehrlichen lokalen Chicken-busse nehmen. Diese heissen so, weil die Insassen nicht menschenwuerdig zus.gepfaercht werden. Es ging fuer ein Mittelamerikaniches Land auch viel zu stressig zu. Kaum hatten wir unseren gewuenschten Reiseort genannt, wurden uns auch schon die Rucksaecke abgenommen und auf das Dach geschmissen. Und gleich darauf fuhr der Bus dann auch schon ab, ohne dass wir selbst drin sassen. Wir mussten also hinterher rennen und durch die Hintertuer des Busses (es handelt sich um ausrangierte Amerikanische SChulbusse)reinspringen. Man, das war echt krass!
Nach einer 7h Busfahrt, die mit dem Privatauto max. 3h gedauert haette, sind wir dann in Antigua angekommen, wo wir auch schon sogleich uns bei einer Spanischschule fuer die naechsten 2Wochen anmeldeten. Antigua und Guatemala an sich ist sehr beruehmt fuer seine Schulen, da sie billig sind und dennoch rel. gut. Fuer 5 Tage Unterricht á 4h zahlten wir 70 Euro und fuer eine Woche Vollpension bei einer Gastfamilie 45 Euro. Diese 2 Wochen waren wirklich sehr lehrreich und befluegelnd. Meine Lehrerin war 23, heiss und besass trotzdem einigermassen die noetige Strenge. Sie ging wunderbar auf mich ein und dachte, dass ich bereits in Deutschland UNterrichte genommen haette. Aber nicht, dass ihr jetzt denkt, dass ich in Spansisch voll ab gehe. Ich kann so gut wie alles erfragen und verlangen, was ich will, aber richtige Konversationen kann ich noch lang nicht fuehren. Das waere fuer letztendlich 8 Tage Unterricht, die ich nahm, auch zu viel verlangt.
Auf jeden Fall haben wir die Naechte durchgetanzt, die Vormittage durchgeschlafen und die Nachmittage gelernt....und das war auch gut so. Das Wochenende haben wir genutzt, um zum Lake Atitlan zu gehen. Das ist ein wunderschoener Vulkansee der ein Magnet fuer viele Althippies darstellt und deswegen gut war, um sich mal wieder von dem vielen Lernen zu erholen...man, wie soll ich das nur wieder im Studium machen? :/
Am Freitag, den 23.7. hatten wir dann die letzte Unterrichtseinheit, was echt traurig war. Ich und meine Lehrerin sind waehrrend den 2 Wochen gute Freunde geworden und so war der Abschied ziemlich scheisse. Aber auch das ging vorbei!
Denn als naechstes ging es nach Lanquin, das ca. im Zentrum des kleinen Landes liegt. Dort haben wir uns mal wieder einen Touritrip geleistet, der unter die Top 3 unserer bisherigen Trips fiel. Es ging morgens um 9 auf der Ladeflaeche eines Pickups los richtung Semuc Champey (das Versteckte Wasser unter den Terassen-Mayasprache). Nach einer wunderbar belebenden, kaotischen Fahrt haben wir uns Badesachen angezogen und sind in die Welt eines 12 km langen Hoehlensystems abgetaucht. Die Hoehlen waren groesstenteils unter Wasser und es machte irre Spass an den Hoehlenwaenden entlangzuklettern. Ich war so in meinem Element, dass die anderen Mittouris mich sogar fragen, ob ich hier geboren wurde. ;)
Aber es war auch einfach geil. Ich bin meistens meine eigenen Wege gegangen, unabhaengig durch meine Kopflampe, unter Wasserfaellen hindurch, durch Hoehlenseen und an Steilwaenden entlang....Man, das ist so geil, wenn alles dunkel ist und vom Wasser her laut rauscht und du weisst einfach nicht, was als naechstes kommt und du bist auch nicht durch Seile geschuetzt wie es ja ansonsten meistens bei solchen Touritrips ist. Ja, auf jeden Fall kam ich wieder heil raus....nur dass ich vom zuvielen Wasserfallbaden meine Brille verloren hatte. Zumindest neben meiner Schwimmbrille das einzige, das mir bisher abhanden gekommen ist. Ziemlich gut fuer mich :)!
Danach sind wir mit einem Schwimmreifen durch einen Fluss ueber Tage geschwommen und als wir wieder aus dem Wasser stiegen, sah ich eine riesige Schaukel haengen, die sicherlich 10m lange Seile hatte. Man, das war richtig geil sich wie Tarzan von der Schaukel ins Wasser zu schmeissen. Gerne wieder! Danach war chillem angesagt. Wir gingen zu den Kalkterassen von Semuc Champey. Man muss sich das so vorstellen: Ein riesiger Bergfluss donert ins Tal und tritt an einer best. Stelle in den felsigen Untergrund ein und kommt erst wieder nach 400m wieder ans Tageslicht. Darueber plaetschert das uebrige Wasser ueber Art natuerliche Schimmingpoole aus Kalk den Berg hinunter. Ein wahres Wunder der Natur!
Oh mein Gott, ich kann nicht mehr weiterschreiben. Ich sitz jetzt schon viel zu lange hier davor und sehe langsam die Buchstaben nicht mehr. Das liegt wohl vor allem daran, dass ich in letzter Zeit aus Geldmangel nur selten esse....was mir aber auch mal wieder gut tut!
Auf jeden bin ich gerade noch in Flores, bei Tikal und gehe morgen weiter nach Belize...und dann gehts auch schon am 5.8. von Cancun aus nach Deutschland. Ich geniess zwar jetzt noch die letzten Tage, ich kann aber nich verleugnen, dass ich mich schon wieder auf meine Family freue, meine Freunde und vor allem auf geiles, deutsches Essen!!!
Machts gut meine Amigos, besos y abrazos,
euer Timo
eigtl sollte ich ziemlich gestresst sein, weil ich diesen Post jetzt schon zum 2.mal schreibe, da das letzte mal der Strom ausfiel....man, kenn ich irgendwie aus Uganda ;)
Doch, wer haette es gedacht, bin ich max. entspannt. DIes liegt daran, dass ich gerade ne h Ganzkoerpermasage hinter mir hab...und das nur fuer 10 euro. WIrklich brilliant!!!
So, nun kann ich endlich mal wieder Lebenszeichen von mir schicken. Ich bin am 12.7. nach Guatemala eingereist und ich muss jetzt schon vorweg nehmen, dass dieses Land alles bisher gesehene topt...natuerlich ausser Uganda! :)
Schon von Anfang an fuehlten Jan und ich mich sehr heimisch, weil alles wie im schoenen Allgaeu sehr bergig ist. Genauergesagt liegt Guate auf einer Durschschnittshoehe von 1200m ue. M. Anfangs waren die Guatemalteker zwar ein bisschen gewohnungsbeduerftig, aber legte sich dann auch bald. Wir hatten naemlich nur das Problem, das wir an der Grenze keinen offiziellen Touribis gefunden haben, der uns zu unserem naechsten Ziele Antigua bringen haette koennen. Deswegen mussten wir die eher gefaehrlichen lokalen Chicken-busse nehmen. Diese heissen so, weil die Insassen nicht menschenwuerdig zus.gepfaercht werden. Es ging fuer ein Mittelamerikaniches Land auch viel zu stressig zu. Kaum hatten wir unseren gewuenschten Reiseort genannt, wurden uns auch schon die Rucksaecke abgenommen und auf das Dach geschmissen. Und gleich darauf fuhr der Bus dann auch schon ab, ohne dass wir selbst drin sassen. Wir mussten also hinterher rennen und durch die Hintertuer des Busses (es handelt sich um ausrangierte Amerikanische SChulbusse)reinspringen. Man, das war echt krass!
Nach einer 7h Busfahrt, die mit dem Privatauto max. 3h gedauert haette, sind wir dann in Antigua angekommen, wo wir auch schon sogleich uns bei einer Spanischschule fuer die naechsten 2Wochen anmeldeten. Antigua und Guatemala an sich ist sehr beruehmt fuer seine Schulen, da sie billig sind und dennoch rel. gut. Fuer 5 Tage Unterricht á 4h zahlten wir 70 Euro und fuer eine Woche Vollpension bei einer Gastfamilie 45 Euro. Diese 2 Wochen waren wirklich sehr lehrreich und befluegelnd. Meine Lehrerin war 23, heiss und besass trotzdem einigermassen die noetige Strenge. Sie ging wunderbar auf mich ein und dachte, dass ich bereits in Deutschland UNterrichte genommen haette. Aber nicht, dass ihr jetzt denkt, dass ich in Spansisch voll ab gehe. Ich kann so gut wie alles erfragen und verlangen, was ich will, aber richtige Konversationen kann ich noch lang nicht fuehren. Das waere fuer letztendlich 8 Tage Unterricht, die ich nahm, auch zu viel verlangt.
Auf jeden Fall haben wir die Naechte durchgetanzt, die Vormittage durchgeschlafen und die Nachmittage gelernt....und das war auch gut so. Das Wochenende haben wir genutzt, um zum Lake Atitlan zu gehen. Das ist ein wunderschoener Vulkansee der ein Magnet fuer viele Althippies darstellt und deswegen gut war, um sich mal wieder von dem vielen Lernen zu erholen...man, wie soll ich das nur wieder im Studium machen? :/
Am Freitag, den 23.7. hatten wir dann die letzte Unterrichtseinheit, was echt traurig war. Ich und meine Lehrerin sind waehrrend den 2 Wochen gute Freunde geworden und so war der Abschied ziemlich scheisse. Aber auch das ging vorbei!
Denn als naechstes ging es nach Lanquin, das ca. im Zentrum des kleinen Landes liegt. Dort haben wir uns mal wieder einen Touritrip geleistet, der unter die Top 3 unserer bisherigen Trips fiel. Es ging morgens um 9 auf der Ladeflaeche eines Pickups los richtung Semuc Champey (das Versteckte Wasser unter den Terassen-Mayasprache). Nach einer wunderbar belebenden, kaotischen Fahrt haben wir uns Badesachen angezogen und sind in die Welt eines 12 km langen Hoehlensystems abgetaucht. Die Hoehlen waren groesstenteils unter Wasser und es machte irre Spass an den Hoehlenwaenden entlangzuklettern. Ich war so in meinem Element, dass die anderen Mittouris mich sogar fragen, ob ich hier geboren wurde. ;)
Aber es war auch einfach geil. Ich bin meistens meine eigenen Wege gegangen, unabhaengig durch meine Kopflampe, unter Wasserfaellen hindurch, durch Hoehlenseen und an Steilwaenden entlang....Man, das ist so geil, wenn alles dunkel ist und vom Wasser her laut rauscht und du weisst einfach nicht, was als naechstes kommt und du bist auch nicht durch Seile geschuetzt wie es ja ansonsten meistens bei solchen Touritrips ist. Ja, auf jeden Fall kam ich wieder heil raus....nur dass ich vom zuvielen Wasserfallbaden meine Brille verloren hatte. Zumindest neben meiner Schwimmbrille das einzige, das mir bisher abhanden gekommen ist. Ziemlich gut fuer mich :)!
Danach sind wir mit einem Schwimmreifen durch einen Fluss ueber Tage geschwommen und als wir wieder aus dem Wasser stiegen, sah ich eine riesige Schaukel haengen, die sicherlich 10m lange Seile hatte. Man, das war richtig geil sich wie Tarzan von der Schaukel ins Wasser zu schmeissen. Gerne wieder! Danach war chillem angesagt. Wir gingen zu den Kalkterassen von Semuc Champey. Man muss sich das so vorstellen: Ein riesiger Bergfluss donert ins Tal und tritt an einer best. Stelle in den felsigen Untergrund ein und kommt erst wieder nach 400m wieder ans Tageslicht. Darueber plaetschert das uebrige Wasser ueber Art natuerliche Schimmingpoole aus Kalk den Berg hinunter. Ein wahres Wunder der Natur!
Oh mein Gott, ich kann nicht mehr weiterschreiben. Ich sitz jetzt schon viel zu lange hier davor und sehe langsam die Buchstaben nicht mehr. Das liegt wohl vor allem daran, dass ich in letzter Zeit aus Geldmangel nur selten esse....was mir aber auch mal wieder gut tut!
Auf jeden bin ich gerade noch in Flores, bei Tikal und gehe morgen weiter nach Belize...und dann gehts auch schon am 5.8. von Cancun aus nach Deutschland. Ich geniess zwar jetzt noch die letzten Tage, ich kann aber nich verleugnen, dass ich mich schon wieder auf meine Family freue, meine Freunde und vor allem auf geiles, deutsches Essen!!!
Machts gut meine Amigos, besos y abrazos,
euer Timo
Freitag, 16. Juli 2010
Palenque, Pacific Ozean
Hi guys,
ich schaffs mal wieder mich zu melden...es ist echt komisch..jedesmal, wenn ich Lust verspuehre auf meinen Blog etwas zu pinseln, bin ich krank oder das Wetter ist schlecht, oder sonst etwas negatives. Heute ist es, weil ich bei meiner Gastfamilie eine Huehnersuppe gegessen hab, die ziemlich heftige Kraeuter enthalten hat, bei denen mir schon etwas Kot** hoch kam. Ich bin ja wirklich kein verwoehnter Gourmet...ich esse selbst lebendige Wuermer...aber das Zeug war wirklich heftig!
Jaaaaa, auf jeden fall sitz ich hier und kann euch noch ueber meine restlichen Tage in Mexico berichten. Nach den Wasserhoehlen sind wir naemlich weiter nach Palenque, da gibt es nach Meinung vieler Guides die schoensten Mayaruinen. Wir hatten von der letzten Hippiecommunity gehoert, dass es neben den Ruinen ein kleines Dorf gibt, namens Paan chan. Diese kleine Ansammlung von Huetten war mitten im Urwald und ein fantastischer Ort, um die Seele baumeln zu lassen. Mein Lieblingsplatz war ein grosser Wasserturm auf dem man hochklettern konnte und von wo aus man sich wie ein Bewohner des Waldes gefuehlt hat. Ca. 2 h von Paan chan entfernt waren majestaetische Wasserfaelle, in denen man teilweise sogar schwimmen konnte. War zwar mal wieder der einzige, der reingegangen ist, aber die Gefahr war trotzdem kalkulierbar. Sind mit 2 anderen Frauen aus England hoch auf den Berg gewamdert und ich bin dann von da aus ins Wasser und bin den Berg auf dem Wasserweg wieder runtergangen. War super geil, wie Treibholz im Fluss zu schwimmen und dann kleinere Wasserfaelle runterzuklettern und bei groesseren am Waldrand zu klettern. Man, ich mag ein Moechtegern Survivaltyp sein, aber es macht einfach sooo spass!
Am naechsten Tag waren wir dann bei den Ruinen. Sie befinden sich mitten im Urwald und sind noch ziemlich gut erhalten. Es wurden bisher nur ca. 20% der Stadt von Nestle Mitarbeiter ausgegraben, aber das reicht schon ziemlich aus, um ne Vorstellung von der Groesse und dem Reichtum des Mayavolkes zu haben. Unser Fuehrer war sehr belesen auch wenn er saemtliche Meinungen anderer Wissenschaftler fuer falsch erklaerte. Er behauptete naemlich, dass saemtliche Voelker der Antike Kontakt mit dem Volk der Mayas hatten. Es gab naemlich chinesische Drachenskulpturen, Grichische und Aegyptische Symbole, Fresken mit Menschen, die aegptische Schaerpen trugen, orientalische Boegen,.....War echt beieindruckend und man wusste einfach nicht, ob der Alte mit seinen "Verschwoerungstheorien" Recht hatte, oder nicht. Auf jeden Fall waren die Mayas vor 2000 Jahren fast so weit wie die Roemer und die Europaeer im 17. Jh. Sie hatten WCs, Aquaedukte, Stadien fuer Spiele, wobei die Sitze mit Nummern versehen sind, die man heute noch sieht,....Echt der Wahnsinn!
Nachdem wir so viel Kultur in uns aufgesaut hatten, waren wir der Meinung, dass wir jetzt mal wieder ein bisschen niveaulosen Spass brauchen und sind ueber Oaxaca runter an die Pazifickueste gefahren, genauergesagt nach Masunte. Dieser kleine Ort ist ca ne h von der weltberuehmten Surfstadt Perto Escondido entfernt, hat kleinere Wellen und man kann auch noch rel. gefahrlos schwimmen. Diese rel kleinen Wellen waren aber immer noch 2m hoch und haben einen spielend leicht rumgewirbelt. Jan und ich haben einen Surfkurs gemacht, der aus Kostengruenden allerdings nur 1h ging (14euro/person). Das hat aber fuer die Grundkenntnisse voellig ausgereicht. Ich wuerde jetzt niemals behaupten, dass wir nach 2Tagen schon Pros waren...wir habens allerdings geschafft aufzustehen und leichte 5Grad Kurven nach Links und rechts zu machen.....ok, um ehrlich zu sein haben wur gehofft, dass es leichter ist und wir nach 2d die Wellen kreuzen koennen, aber wir haben uns dann damit abgefunden, dass es schwer genug ist, aufzustehen. Aufgeheitert wurden wir allerdings von den Mitarbeitern unseres Hostels, names Colibri Hostal. Wenn irgendjmd von euch mal Lust verspuehrt in einem Hostal am Strand arbeiten zu wollen, dann ist das eine prima Adresse. Der Beitzer ist naemlich ein pensionierter Amerikaner, der absolut kein Plan davon hat, wie man ein Hostal fuehrt, der aber gerne junge Leute einstellt und ihnen alle Freiheiten der Welt laesst. ZZ sind dort 3 Englaender, die auch keine Ahnung haben, wie so etwas laeuft, es aber trotzdem versuchen. Es hat mich ein wenig an meine Erfahrung in Uganda erinnert, weil ich dort auch in der Situation war, dass ich keine Ahnung hatte, was auf einer Farm abgeht, es aber trotzdem allmehlich gelernt hab. Am letzten So sind wir dann weiter nach Guatemala, doch davon erzaehl ich euch ein andermal.. ;)
Ich hoffe euch gehts allen gut und dass ihr nicht alle Engergie schon verpulfert habt, bis ich zurueckkomme:D.
hasta luego, Timo
ich schaffs mal wieder mich zu melden...es ist echt komisch..jedesmal, wenn ich Lust verspuehre auf meinen Blog etwas zu pinseln, bin ich krank oder das Wetter ist schlecht, oder sonst etwas negatives. Heute ist es, weil ich bei meiner Gastfamilie eine Huehnersuppe gegessen hab, die ziemlich heftige Kraeuter enthalten hat, bei denen mir schon etwas Kot** hoch kam. Ich bin ja wirklich kein verwoehnter Gourmet...ich esse selbst lebendige Wuermer...aber das Zeug war wirklich heftig!
Jaaaaa, auf jeden fall sitz ich hier und kann euch noch ueber meine restlichen Tage in Mexico berichten. Nach den Wasserhoehlen sind wir naemlich weiter nach Palenque, da gibt es nach Meinung vieler Guides die schoensten Mayaruinen. Wir hatten von der letzten Hippiecommunity gehoert, dass es neben den Ruinen ein kleines Dorf gibt, namens Paan chan. Diese kleine Ansammlung von Huetten war mitten im Urwald und ein fantastischer Ort, um die Seele baumeln zu lassen. Mein Lieblingsplatz war ein grosser Wasserturm auf dem man hochklettern konnte und von wo aus man sich wie ein Bewohner des Waldes gefuehlt hat. Ca. 2 h von Paan chan entfernt waren majestaetische Wasserfaelle, in denen man teilweise sogar schwimmen konnte. War zwar mal wieder der einzige, der reingegangen ist, aber die Gefahr war trotzdem kalkulierbar. Sind mit 2 anderen Frauen aus England hoch auf den Berg gewamdert und ich bin dann von da aus ins Wasser und bin den Berg auf dem Wasserweg wieder runtergangen. War super geil, wie Treibholz im Fluss zu schwimmen und dann kleinere Wasserfaelle runterzuklettern und bei groesseren am Waldrand zu klettern. Man, ich mag ein Moechtegern Survivaltyp sein, aber es macht einfach sooo spass!
Am naechsten Tag waren wir dann bei den Ruinen. Sie befinden sich mitten im Urwald und sind noch ziemlich gut erhalten. Es wurden bisher nur ca. 20% der Stadt von Nestle Mitarbeiter ausgegraben, aber das reicht schon ziemlich aus, um ne Vorstellung von der Groesse und dem Reichtum des Mayavolkes zu haben. Unser Fuehrer war sehr belesen auch wenn er saemtliche Meinungen anderer Wissenschaftler fuer falsch erklaerte. Er behauptete naemlich, dass saemtliche Voelker der Antike Kontakt mit dem Volk der Mayas hatten. Es gab naemlich chinesische Drachenskulpturen, Grichische und Aegyptische Symbole, Fresken mit Menschen, die aegptische Schaerpen trugen, orientalische Boegen,.....War echt beieindruckend und man wusste einfach nicht, ob der Alte mit seinen "Verschwoerungstheorien" Recht hatte, oder nicht. Auf jeden Fall waren die Mayas vor 2000 Jahren fast so weit wie die Roemer und die Europaeer im 17. Jh. Sie hatten WCs, Aquaedukte, Stadien fuer Spiele, wobei die Sitze mit Nummern versehen sind, die man heute noch sieht,....Echt der Wahnsinn!
Nachdem wir so viel Kultur in uns aufgesaut hatten, waren wir der Meinung, dass wir jetzt mal wieder ein bisschen niveaulosen Spass brauchen und sind ueber Oaxaca runter an die Pazifickueste gefahren, genauergesagt nach Masunte. Dieser kleine Ort ist ca ne h von der weltberuehmten Surfstadt Perto Escondido entfernt, hat kleinere Wellen und man kann auch noch rel. gefahrlos schwimmen. Diese rel kleinen Wellen waren aber immer noch 2m hoch und haben einen spielend leicht rumgewirbelt. Jan und ich haben einen Surfkurs gemacht, der aus Kostengruenden allerdings nur 1h ging (14euro/person). Das hat aber fuer die Grundkenntnisse voellig ausgereicht. Ich wuerde jetzt niemals behaupten, dass wir nach 2Tagen schon Pros waren...wir habens allerdings geschafft aufzustehen und leichte 5Grad Kurven nach Links und rechts zu machen.....ok, um ehrlich zu sein haben wur gehofft, dass es leichter ist und wir nach 2d die Wellen kreuzen koennen, aber wir haben uns dann damit abgefunden, dass es schwer genug ist, aufzustehen. Aufgeheitert wurden wir allerdings von den Mitarbeitern unseres Hostels, names Colibri Hostal. Wenn irgendjmd von euch mal Lust verspuehrt in einem Hostal am Strand arbeiten zu wollen, dann ist das eine prima Adresse. Der Beitzer ist naemlich ein pensionierter Amerikaner, der absolut kein Plan davon hat, wie man ein Hostal fuehrt, der aber gerne junge Leute einstellt und ihnen alle Freiheiten der Welt laesst. ZZ sind dort 3 Englaender, die auch keine Ahnung haben, wie so etwas laeuft, es aber trotzdem versuchen. Es hat mich ein wenig an meine Erfahrung in Uganda erinnert, weil ich dort auch in der Situation war, dass ich keine Ahnung hatte, was auf einer Farm abgeht, es aber trotzdem allmehlich gelernt hab. Am letzten So sind wir dann weiter nach Guatemala, doch davon erzaehl ich euch ein andermal.. ;)
Ich hoffe euch gehts allen gut und dass ihr nicht alle Engergie schon verpulfert habt, bis ich zurueckkomme:D.
hasta luego, Timo
Donnerstag, 8. Juli 2010
Viva Mexico!!!
Hola amigos,
wieder einmal sitz ich gezwungener Massen in nem inet cafe fest, weil ich grad unter ner saudummen Trommelfellentzuendung leide. Deswegen kann ich grad nicht einmal in den pacific ozean, weil die wellen hier viel zu hoch sind...im Durchschnitt 2m.
Eigtl optimal zum surfen, aber das trau ich mich erst, wenn die schmerzen einigermassen nachlassen. Bis dahin sitze ich jetzt wehleidig im Cafe fest und kann euch endlich ueber die vergangenen Tage in Mexico berichten.
Am 17.6. sind wir in Cancun gelandet und haben uns erstmal gemeutlich auf ne Wiese geplanzt und ne Zigarre geraucht und Rum getrunken, um uns sogleich ein wenig heimisch zu fuehlen ;). Mit dem Bus ging es dann in die Stadt, wobei wir uns ein Hostel in der Innenstadt gesucht haben, da die Straende von Cancun mit betrunkenen Amis uerbsaet ist, was im nachhinein ein guter schachzug war. Denn gleich neben unserer Unterkunft gab es ein grosses Konzertgelaende, wo taeglich die unteschiedlichsten Bands spielten: alles von Jazz, ueber Heavy Metal, bis hin zu hip hop! Hier gab es nur Mex. Touristen, die alle ultra nett waren. Am morgen sind wir dann zu der Zona Hoteliera gegangen, um mal zu schauen, ob die Berichte der am. Exzesse wirklich wahr sind....und ja, sie sind es! Was fuer die Dt Malle ist, ist fuer die Amis Cancun! Die Straende waren aber aucht ziemlich schoen und die vielen all-inclusive hotels fuer treiste Menschen wie mich ein gefundenes Fressen ;)
Musikalisch war Canun allerdings unser bisheriger Hoehepunkt. Die Mexicaner koennen zwar nicht so gut tanzen wie die Kubaner, aber dafuer gehen sie in Improvisationsmusik wie Jazz ab wie kein anderer. Ich hoffe, das klingt jetzt nicht zu spiessig und erwachsen, aber die Wahl zwischen Wettsaufen in den Clubs Von Cancun fuer 50$ und das Baden in den Farben von Jazz, fiel uns leicht... Haben jetzt schon 3 CDs von Musikern gekauft, die einfach genial waren.
Weiter gings dann nach Playa del Carmen, was groesstenteil nur von Europaern heimgesucht wird. Es geht allerdings deutlich ruhiger und unspektakulaerer zu. Hier war es optimal um abends wegzugehen. Fanden gleich am ersten abend einen kleinen Pub, den ein junger Franzose bertrieb. Das Bier kostet da nur einen Euro und so konnten wir uns dort immer gut warm trinken und danach in die Clubs, wobei der Eintritt sogar frei war. Ein Strandclub bleibt uns unvergessen. Er lag direkt am Strand und es gab nachts eine Feuershow die wirklich atembaeruabend war. Es war so gut wie alles dunkel und man sah nur junge Taenzer, die wie in exztase feuerbaelle, um sich rumschleuderten! Sah geigantisch aus! Spaeter hat es angefange zu regnen, was die Exztase noch versstaerkt hat. Bei 25 Grad nachts am Strand im Regen zu tanzen und junge Halbnackte Menschen um sich rumzuhaben, ist einfach Leben in Reinstform! ....ok, nicht, dass ihr jetzt denkt....man,was hat der fuer drogen genommen...denn bisher bin ich nur auf Schmerzmittel und Antibiotika, auch wenns die mischung echt macht! :)
Dorgen sind aber in Mexico ein echt heftiges Thema. Es ist zwar hoechst illegal etwas zu besitzen, aber wohin man auch geht, werden einem stanedig eine bunte Bandbreite an Drogen angeboten....und dabei sind Hasch, Koks und Magic mushrooms noch die leichteren.
Dies wurde in Tulum, unserem naechsten Reiseziel bestaetigt. Dort sind wir naemlich in ner Hippiecommunity am Strand gelandet, die mehrere Cabañas am Strand betrieben.
Dort traf ich die bisher beeindruckensten Menschen unserer Reise....auch wenn manche ein wenig zuviel "Reisen" unternommen hatten. Die aufgeweckteste der Angestellten hiess Tanja und war 28 Jahre alt und Kuenstlerin! Gleich beim Check-in hat sie mich gefragt, ob ich meinen Nippel fuer kuenstlerische Zwecke zur Verfuegung stellen moechte, was ich natuerlich gleich tat :D. Dabei kamen wir gut ins Gespraech und sie erzaehlte mir, welche "Flugtickets" sie bisher am besten fand. Man, es ist wirklich ein Wunder, das diese Frau noch sprechen kann! Sie hat mir besonders DMT, oder so was ans Herz gelegt, weil das ein koerpereigenes Psychopharma sein soll, das nur zum zeitpunkt des Todes ausgeschuettet wird...voll krank, oder?! Habt aber keine Angst, dass ich mir jetzt so en scheiss reinpfeifen sollte. Fand es aber trotztdem interessant von solchen Dingen zu erfahren. Die Frau selbst war erstaunlicherweise noch ziemlich fit, da sie selbst meinte, dass man Drogen nur aus Interesse ausprobieren sollte, da man dabei spirituell reifen kann, aber nicht Gehaeuft, um den Alltag zu verschoenern. Das hab ich ihr auch abgenommen. Abends bin ich dann mit eine paar anderen Leuten zusammen gahockt und hab echt klasse Gespraeche gefuehrt, die bis tief in die Nacht gingen. Dort Ort war naemlich echt irgendwie magisch! Es war Vollmond, da ich eh nicht schalfen, und dann war da der staendige, starke Wind und das laute Rauschen der Brandung, was einem echt irgendwie Energie gegeben hat. Ich hab die 3 Naechte die wir da waren, ca. 10 h geschlafen, was ich sonst nicht einmal auf Festivals schaffe :)!
Ausser den Mayaruinen von Tulum haben wir noch 2 Orten in der Gegend besucht. Der erste war ein Strand, genannt Acumal und der zweite eine Hoehle, die man mit Schnorchel und Maske erkunden konnte. Acumal ist ein beliebter Ort fuer Schildkroeten, um Eier zu legen und auch waehrrend des gesamten Jahres gibt es hier viele von ihenen. Es war wirklich ein unbeschreibliches Gefuehl so nah mit ihnen zu sein und sie sogar zu beruehren. Die groessten Exemplare waren ueber einen Meter gross und glitten unbekuemmert im Wasser rum. Einer von ihnen bin ich ueber ne halbe h gefolgt und sie war wie ein Fremdenfueherer fuer mich, da wir an allen moeglichen Korallen mit Fischen und Rochen vorbei kamen. Die Hoehlen hiessen Dos Ochos (die 2 Augen) und waren, meiner Meinung nach, noch atemberaubender. Sie waren fast komplett unter Wasser, wobei trotzdem genuegend Licht vorhanden war, sodass man nirgends im Dunkeln schnorchelte. Gottseidanke, haben Jan und ich uns davor ne Unterwasserkamera gekauft, die jetzt zum einsazt kam. Es war wie das Entdecken einer verborgenen Welt, wenn man immer tiefer in die Hoehlen eindrang und es austestete, wie weit man ohne Luft zu der naechsten Hoehle tauchen konnte. Ich weiss nicht ob es das Adrenalin war, oder ein gluecklicher Zufall, denn ich konnte geschaetzte 5m tief tauchen, was bei meinem kaputten Trommelfell eigtl nie moeglich ist. Aber diesmal ging es...zumindest eine Zeit lang. Irgendwann hat es allerdings einen kleinen Knall in meinem Ohr gegeben und fuehlte sich an, als ob Wasser eingesaugt wird. So...und nun sitzte ich hier und mach mir Gedanken darueber, ob ich mir ein neues Trommelfell einverleiben sollte (fachkundige Ratschlaege sind erwuenscht!).
So, ich hab zwar noch nicht alles bis zum heutigen Tag erzwahlen koennen, aber ich dneke, ihr seit mein Geschwafel langsam auch muede.
Deswegen noch nen sonnigen Tag auch wenn euer Herz wg gestern noch weinen mag :/
Machs gut, euer Timo
wieder einmal sitz ich gezwungener Massen in nem inet cafe fest, weil ich grad unter ner saudummen Trommelfellentzuendung leide. Deswegen kann ich grad nicht einmal in den pacific ozean, weil die wellen hier viel zu hoch sind...im Durchschnitt 2m.
Eigtl optimal zum surfen, aber das trau ich mich erst, wenn die schmerzen einigermassen nachlassen. Bis dahin sitze ich jetzt wehleidig im Cafe fest und kann euch endlich ueber die vergangenen Tage in Mexico berichten.
Am 17.6. sind wir in Cancun gelandet und haben uns erstmal gemeutlich auf ne Wiese geplanzt und ne Zigarre geraucht und Rum getrunken, um uns sogleich ein wenig heimisch zu fuehlen ;). Mit dem Bus ging es dann in die Stadt, wobei wir uns ein Hostel in der Innenstadt gesucht haben, da die Straende von Cancun mit betrunkenen Amis uerbsaet ist, was im nachhinein ein guter schachzug war. Denn gleich neben unserer Unterkunft gab es ein grosses Konzertgelaende, wo taeglich die unteschiedlichsten Bands spielten: alles von Jazz, ueber Heavy Metal, bis hin zu hip hop! Hier gab es nur Mex. Touristen, die alle ultra nett waren. Am morgen sind wir dann zu der Zona Hoteliera gegangen, um mal zu schauen, ob die Berichte der am. Exzesse wirklich wahr sind....und ja, sie sind es! Was fuer die Dt Malle ist, ist fuer die Amis Cancun! Die Straende waren aber aucht ziemlich schoen und die vielen all-inclusive hotels fuer treiste Menschen wie mich ein gefundenes Fressen ;)
Musikalisch war Canun allerdings unser bisheriger Hoehepunkt. Die Mexicaner koennen zwar nicht so gut tanzen wie die Kubaner, aber dafuer gehen sie in Improvisationsmusik wie Jazz ab wie kein anderer. Ich hoffe, das klingt jetzt nicht zu spiessig und erwachsen, aber die Wahl zwischen Wettsaufen in den Clubs Von Cancun fuer 50$ und das Baden in den Farben von Jazz, fiel uns leicht... Haben jetzt schon 3 CDs von Musikern gekauft, die einfach genial waren.
Weiter gings dann nach Playa del Carmen, was groesstenteil nur von Europaern heimgesucht wird. Es geht allerdings deutlich ruhiger und unspektakulaerer zu. Hier war es optimal um abends wegzugehen. Fanden gleich am ersten abend einen kleinen Pub, den ein junger Franzose bertrieb. Das Bier kostet da nur einen Euro und so konnten wir uns dort immer gut warm trinken und danach in die Clubs, wobei der Eintritt sogar frei war. Ein Strandclub bleibt uns unvergessen. Er lag direkt am Strand und es gab nachts eine Feuershow die wirklich atembaeruabend war. Es war so gut wie alles dunkel und man sah nur junge Taenzer, die wie in exztase feuerbaelle, um sich rumschleuderten! Sah geigantisch aus! Spaeter hat es angefange zu regnen, was die Exztase noch versstaerkt hat. Bei 25 Grad nachts am Strand im Regen zu tanzen und junge Halbnackte Menschen um sich rumzuhaben, ist einfach Leben in Reinstform! ....ok, nicht, dass ihr jetzt denkt....man,was hat der fuer drogen genommen...denn bisher bin ich nur auf Schmerzmittel und Antibiotika, auch wenns die mischung echt macht! :)
Dorgen sind aber in Mexico ein echt heftiges Thema. Es ist zwar hoechst illegal etwas zu besitzen, aber wohin man auch geht, werden einem stanedig eine bunte Bandbreite an Drogen angeboten....und dabei sind Hasch, Koks und Magic mushrooms noch die leichteren.
Dies wurde in Tulum, unserem naechsten Reiseziel bestaetigt. Dort sind wir naemlich in ner Hippiecommunity am Strand gelandet, die mehrere Cabañas am Strand betrieben.
Dort traf ich die bisher beeindruckensten Menschen unserer Reise....auch wenn manche ein wenig zuviel "Reisen" unternommen hatten. Die aufgeweckteste der Angestellten hiess Tanja und war 28 Jahre alt und Kuenstlerin! Gleich beim Check-in hat sie mich gefragt, ob ich meinen Nippel fuer kuenstlerische Zwecke zur Verfuegung stellen moechte, was ich natuerlich gleich tat :D. Dabei kamen wir gut ins Gespraech und sie erzaehlte mir, welche "Flugtickets" sie bisher am besten fand. Man, es ist wirklich ein Wunder, das diese Frau noch sprechen kann! Sie hat mir besonders DMT, oder so was ans Herz gelegt, weil das ein koerpereigenes Psychopharma sein soll, das nur zum zeitpunkt des Todes ausgeschuettet wird...voll krank, oder?! Habt aber keine Angst, dass ich mir jetzt so en scheiss reinpfeifen sollte. Fand es aber trotztdem interessant von solchen Dingen zu erfahren. Die Frau selbst war erstaunlicherweise noch ziemlich fit, da sie selbst meinte, dass man Drogen nur aus Interesse ausprobieren sollte, da man dabei spirituell reifen kann, aber nicht Gehaeuft, um den Alltag zu verschoenern. Das hab ich ihr auch abgenommen. Abends bin ich dann mit eine paar anderen Leuten zusammen gahockt und hab echt klasse Gespraeche gefuehrt, die bis tief in die Nacht gingen. Dort Ort war naemlich echt irgendwie magisch! Es war Vollmond, da ich eh nicht schalfen, und dann war da der staendige, starke Wind und das laute Rauschen der Brandung, was einem echt irgendwie Energie gegeben hat. Ich hab die 3 Naechte die wir da waren, ca. 10 h geschlafen, was ich sonst nicht einmal auf Festivals schaffe :)!
Ausser den Mayaruinen von Tulum haben wir noch 2 Orten in der Gegend besucht. Der erste war ein Strand, genannt Acumal und der zweite eine Hoehle, die man mit Schnorchel und Maske erkunden konnte. Acumal ist ein beliebter Ort fuer Schildkroeten, um Eier zu legen und auch waehrrend des gesamten Jahres gibt es hier viele von ihenen. Es war wirklich ein unbeschreibliches Gefuehl so nah mit ihnen zu sein und sie sogar zu beruehren. Die groessten Exemplare waren ueber einen Meter gross und glitten unbekuemmert im Wasser rum. Einer von ihnen bin ich ueber ne halbe h gefolgt und sie war wie ein Fremdenfueherer fuer mich, da wir an allen moeglichen Korallen mit Fischen und Rochen vorbei kamen. Die Hoehlen hiessen Dos Ochos (die 2 Augen) und waren, meiner Meinung nach, noch atemberaubender. Sie waren fast komplett unter Wasser, wobei trotzdem genuegend Licht vorhanden war, sodass man nirgends im Dunkeln schnorchelte. Gottseidanke, haben Jan und ich uns davor ne Unterwasserkamera gekauft, die jetzt zum einsazt kam. Es war wie das Entdecken einer verborgenen Welt, wenn man immer tiefer in die Hoehlen eindrang und es austestete, wie weit man ohne Luft zu der naechsten Hoehle tauchen konnte. Ich weiss nicht ob es das Adrenalin war, oder ein gluecklicher Zufall, denn ich konnte geschaetzte 5m tief tauchen, was bei meinem kaputten Trommelfell eigtl nie moeglich ist. Aber diesmal ging es...zumindest eine Zeit lang. Irgendwann hat es allerdings einen kleinen Knall in meinem Ohr gegeben und fuehlte sich an, als ob Wasser eingesaugt wird. So...und nun sitzte ich hier und mach mir Gedanken darueber, ob ich mir ein neues Trommelfell einverleiben sollte (fachkundige Ratschlaege sind erwuenscht!).
So, ich hab zwar noch nicht alles bis zum heutigen Tag erzwahlen koennen, aber ich dneke, ihr seit mein Geschwafel langsam auch muede.
Deswegen noch nen sonnigen Tag auch wenn euer Herz wg gestern noch weinen mag :/
Machs gut, euer Timo
Sonntag, 27. Juni 2010
Kuba
Hi ihr Lieben,
so..endlich schaff ichs mal wieder mich vom Paradies abzuwenden. um mich vorn Pc zu zwaengen. Dies liegt daran, dass es hier seit 4 Tagen endzeithaft regnet. Und das ist kein Nieselregen wie in Deutschland. Man lauft auf den Strassen nur barfuss rum, weil die Schuhe eh nicht mehr trocken werden, die Taxifahrer haben sich Aussenboarder anmotiert, usw. ;)
Auf jeden fall kann ich jetzt endlich mal von Kuba berichten, zumindest bis das Mexico- Argentinien Spiel anfaengt. :)
Jan und ich waren 9 Tage in Kuba. Angekommen sind wir in Varadero, wo wir 2 Tage in einem illegalen Casa Particulares uebernachtet haben. War ziemlich witzig, weil wir uns immer vor dem Verlassen des Hauses vergewissern mussten, dass niemand draussen wartet. Am morgen des 2. Tages standen auch schon 3 Handwerker im Haus, die das Wohnzimmer unserer "Big Mama" verschoenerten---mit unserem Geld versteht sich :). Die Straende hier waren besonders schoen. Allesamt aus weissem Korallensand, mit vielen kleinen Muscheln darin. Doch da wir schon gehoert hatten, dass Varadero nicht Kuba ist, sondern nur fuer die faulen Touris, die nicht mehr als ein Fussmarsch vom Flughafen entfernt sein wollen, sind wir richtung Matansas weitergezogen. Auf dem Weg dort hin, haben wir ne ultra nette Deutsche kennegelernt, mit der wir noch einen Fluss per Drehtboot unsicher machten. In Matansas selbst fuehlten wir uns zum ersten mal richtig kubanisch. Schon an der Bushaltestelle lernten wir einen Elektroingenieur kennen, der uns 2 Tage lang die Hinterzimmer seiner Heimat zeigte. So assen wir zum 1. Mal kubanische Pizza (ein Gemisch aus unfertig gebackenem Teig, Ziegenkaese..glaub ich mal...und nichts) fuer die wir auch noch ne halbe h anstehen mussten. Dafuer kostete sie uns auch nur 40 Cent, was fuer das ansonsten teure Kuba echt guenstig ist.
Abends ging ich, unser Freund und seine Freundin dann auf ein Konzert, das einer einzigen, grossen Orgie glich. Reggea tongue hiesst hier die am meisten gehoerte Musikrichtung unter Jugendlichen und dabei wird sehr koerperbetont getanzt. Frau baeugt sich nach vorne und der Mann hat dann von hinten seinen Spass....man, wie ich unseren Walzer vermisst habe ;)
Allgemein ist in Kuba Musik extrem wichtig. Ueber wird man damit beschallt...ob durch Folklore in Restaurants, oder Salsa am Strand....die Musik schwingt ueberall mit. Dennoch muss ich gestehen, dass ich bisher noch kein Salsa gelernt habe. Sowas koennen die Leute hier mir glaub auch nicht beibringen. Fuer die ist das so simpel wie spanisch sprechen. Selbst Jan als Schlagzeuger kann darin kein Schema entdecken, an dem man sich orientieren kann. Ich hab mir allerdings geschworen, dass ich erst wieder nach Kuba gehe, wenn ich 1. Spanisch kann und 2. Salsa. Dann fuehlt man sich in Kuba wie ein Pan in der Playboy VIP Lounge.
Ganz besonders war dies deutlich, als wir nach Habana gekommen sind. Dort gibt es naemlich so etwas wie ein Kozerthaus, genannt Casa de la musica, in dem zuerst eine Tanzshow aufgefuehrt wird und danach ist die Flaeche fuer alle offen. Ich bin ja wirklich jemand, der sich fuer nichts zu schade ist und gerne abdanct, egal wie es auch ausschaun mag, aber da bin ich einfach nur dagessen und hab mich wie ein Querschnutzgelaehmter bei einem Stepcontest gefuehlt!!! Was da fuer Frauen rumliefen ist unbeschreiblich!
Ich wuerde mal sagen, dass in Deutschland ca. ...der Frauen ne gute Figur haben und davon ...% auch noch ein bildhuebsches Gesicht (die genauen %Angaben hab ich aus taktischen Gruenden gestrichen). Und in Kuba sage ich nach eigenen Angaben und nach Angaben vieler anderer Befragter, dass ca. 70 % ne gute Figur haben, davon 50 % noch en huebsches Gesicht haben und 20% einfach nur goettlich sind. Ihr meint jetzt sicherlich, dass ich uebertreibe und schon zu lange keine Freundin mehr gehabt haette, aber wenn ihr mir nicht glaubt, dann schaut sie euch selbst an. Hollywood, Bollywood oder GNT kann einfach einpacken! Wenn ich mit 60 immer noch Single sein sollte, dann werde ich meine Moral im Alkohol ertraenken und hier heiraten. :)
So, jetzt hab ich aber genug ueber die Schoenheit der Menschen palabert. Die Schoenheit der kubanischen Natur steht dem naemlich in fast nichts nach.
Nach Habana sind wir naemlich nach Viñales. Das liegt im Suedwesten Kubas und ist Hauptanbaugebiet von Tabak. Landschaftlich ist Viñales ein Traum und ist mit den gruenen Huegel Suedchinas vergleichbar. Ueberall gibt es Hoehlen und Unterwasserseen, von denen ich auch welche bekuntschaftet habe. Ist wirklich ein irres Gefuehl in eine dunkle Hoehle zu steigen, deren Pfad weder beleuchtet ist, noch mit Seilen gesichert. Im Innern befand sich ein See mit kleinen Stalagmiteninseln. Darin im Dunkeln zu schwimmen war wirklich ein Nervenkitzel der besonderen Art!
Leider konnten wir in Viñales nur 3 Tage bleiben, da unser Flug nach MExico am 17.6. ging. Zum Abschied hab ich unserem Fremdenfuehrer und Reitlehrer in Viñales noch mein Tshirt vermacht. Dies ist fuer alle zukuenftigen Reisenden das Beste Geschenk, das man einem Kubaner machen kann. Naemlich alles importierte ist in Kuba, wegen dem verhaengten Embargo, extrem teuer.
Fuer die politsch Interessierten unter euch kann ich noch sagen, dass fast alle Kubaner auf den Sturz der Regierung und damit des kommunistischen Regimes warten. Fuer Kinder ist Kuba zwar ein Paradies, da die Bildung und das Gesundheitswesen fuer ein so armes Land wie Kuba, ausgezeichnet ist, fuer Businessleute allerdings nicht. Auch ist der Poliziestaat ueberall spuehrbar. Alle Checkins muessen in den Hotels akribisch notiert werden und ueberall hat die Regierung ihre Spaeher. Dies sind Menschen in der Bev, die neben einer normalen Berufsausbildung noch 3 Jahre eine Spezialausbildung genossen haben. Und wenn sich Menschen sich das System negativ aeussern oder zu wenig Steuern an das Land entrichten, dann kommen diese in das grosse Hotel, wie der Knast hier genannt wird. Die allg Meinugn ist allerdings, dass in 10 Jahren der grossteil der revolutionaeren tot sein wird und es raum gibt fuer eine neue Machtordnung. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese neue Regierung nicht blindlinks dem Kapitalismus vertraut und menschliche Grundbeduerfnisse nicht mehr befriedigen kann, was heute noch einigermassen der Fall ist.
So, das wars von Kuba. Hab zwar verdammt viel nicht erzaehlen koennen, aber ausserdem faengt das Spiel jetzt an und alles braucht ihr ja auch nicht wissen.
Bin jetzt seit dem 17.6. in Mexico, genauergesagt Tulum. Mir gehts bis auf die nassen Kleider super und bin gluecklich, dass wir die roten teufel besiegt haben.
Machts gut, wuerde mich freuen, mal wieder was aus Deutscheland zu hoeren.
Liebe Gruesse, Timo
so..endlich schaff ichs mal wieder mich vom Paradies abzuwenden. um mich vorn Pc zu zwaengen. Dies liegt daran, dass es hier seit 4 Tagen endzeithaft regnet. Und das ist kein Nieselregen wie in Deutschland. Man lauft auf den Strassen nur barfuss rum, weil die Schuhe eh nicht mehr trocken werden, die Taxifahrer haben sich Aussenboarder anmotiert, usw. ;)
Auf jeden fall kann ich jetzt endlich mal von Kuba berichten, zumindest bis das Mexico- Argentinien Spiel anfaengt. :)
Jan und ich waren 9 Tage in Kuba. Angekommen sind wir in Varadero, wo wir 2 Tage in einem illegalen Casa Particulares uebernachtet haben. War ziemlich witzig, weil wir uns immer vor dem Verlassen des Hauses vergewissern mussten, dass niemand draussen wartet. Am morgen des 2. Tages standen auch schon 3 Handwerker im Haus, die das Wohnzimmer unserer "Big Mama" verschoenerten---mit unserem Geld versteht sich :). Die Straende hier waren besonders schoen. Allesamt aus weissem Korallensand, mit vielen kleinen Muscheln darin. Doch da wir schon gehoert hatten, dass Varadero nicht Kuba ist, sondern nur fuer die faulen Touris, die nicht mehr als ein Fussmarsch vom Flughafen entfernt sein wollen, sind wir richtung Matansas weitergezogen. Auf dem Weg dort hin, haben wir ne ultra nette Deutsche kennegelernt, mit der wir noch einen Fluss per Drehtboot unsicher machten. In Matansas selbst fuehlten wir uns zum ersten mal richtig kubanisch. Schon an der Bushaltestelle lernten wir einen Elektroingenieur kennen, der uns 2 Tage lang die Hinterzimmer seiner Heimat zeigte. So assen wir zum 1. Mal kubanische Pizza (ein Gemisch aus unfertig gebackenem Teig, Ziegenkaese..glaub ich mal...und nichts) fuer die wir auch noch ne halbe h anstehen mussten. Dafuer kostete sie uns auch nur 40 Cent, was fuer das ansonsten teure Kuba echt guenstig ist.
Abends ging ich, unser Freund und seine Freundin dann auf ein Konzert, das einer einzigen, grossen Orgie glich. Reggea tongue hiesst hier die am meisten gehoerte Musikrichtung unter Jugendlichen und dabei wird sehr koerperbetont getanzt. Frau baeugt sich nach vorne und der Mann hat dann von hinten seinen Spass....man, wie ich unseren Walzer vermisst habe ;)
Allgemein ist in Kuba Musik extrem wichtig. Ueber wird man damit beschallt...ob durch Folklore in Restaurants, oder Salsa am Strand....die Musik schwingt ueberall mit. Dennoch muss ich gestehen, dass ich bisher noch kein Salsa gelernt habe. Sowas koennen die Leute hier mir glaub auch nicht beibringen. Fuer die ist das so simpel wie spanisch sprechen. Selbst Jan als Schlagzeuger kann darin kein Schema entdecken, an dem man sich orientieren kann. Ich hab mir allerdings geschworen, dass ich erst wieder nach Kuba gehe, wenn ich 1. Spanisch kann und 2. Salsa. Dann fuehlt man sich in Kuba wie ein Pan in der Playboy VIP Lounge.
Ganz besonders war dies deutlich, als wir nach Habana gekommen sind. Dort gibt es naemlich so etwas wie ein Kozerthaus, genannt Casa de la musica, in dem zuerst eine Tanzshow aufgefuehrt wird und danach ist die Flaeche fuer alle offen. Ich bin ja wirklich jemand, der sich fuer nichts zu schade ist und gerne abdanct, egal wie es auch ausschaun mag, aber da bin ich einfach nur dagessen und hab mich wie ein Querschnutzgelaehmter bei einem Stepcontest gefuehlt!!! Was da fuer Frauen rumliefen ist unbeschreiblich!
Ich wuerde mal sagen, dass in Deutschland ca. ...der Frauen ne gute Figur haben und davon ...% auch noch ein bildhuebsches Gesicht (die genauen %Angaben hab ich aus taktischen Gruenden gestrichen). Und in Kuba sage ich nach eigenen Angaben und nach Angaben vieler anderer Befragter, dass ca. 70 % ne gute Figur haben, davon 50 % noch en huebsches Gesicht haben und 20% einfach nur goettlich sind. Ihr meint jetzt sicherlich, dass ich uebertreibe und schon zu lange keine Freundin mehr gehabt haette, aber wenn ihr mir nicht glaubt, dann schaut sie euch selbst an. Hollywood, Bollywood oder GNT kann einfach einpacken! Wenn ich mit 60 immer noch Single sein sollte, dann werde ich meine Moral im Alkohol ertraenken und hier heiraten. :)
So, jetzt hab ich aber genug ueber die Schoenheit der Menschen palabert. Die Schoenheit der kubanischen Natur steht dem naemlich in fast nichts nach.
Nach Habana sind wir naemlich nach Viñales. Das liegt im Suedwesten Kubas und ist Hauptanbaugebiet von Tabak. Landschaftlich ist Viñales ein Traum und ist mit den gruenen Huegel Suedchinas vergleichbar. Ueberall gibt es Hoehlen und Unterwasserseen, von denen ich auch welche bekuntschaftet habe. Ist wirklich ein irres Gefuehl in eine dunkle Hoehle zu steigen, deren Pfad weder beleuchtet ist, noch mit Seilen gesichert. Im Innern befand sich ein See mit kleinen Stalagmiteninseln. Darin im Dunkeln zu schwimmen war wirklich ein Nervenkitzel der besonderen Art!
Leider konnten wir in Viñales nur 3 Tage bleiben, da unser Flug nach MExico am 17.6. ging. Zum Abschied hab ich unserem Fremdenfuehrer und Reitlehrer in Viñales noch mein Tshirt vermacht. Dies ist fuer alle zukuenftigen Reisenden das Beste Geschenk, das man einem Kubaner machen kann. Naemlich alles importierte ist in Kuba, wegen dem verhaengten Embargo, extrem teuer.
Fuer die politsch Interessierten unter euch kann ich noch sagen, dass fast alle Kubaner auf den Sturz der Regierung und damit des kommunistischen Regimes warten. Fuer Kinder ist Kuba zwar ein Paradies, da die Bildung und das Gesundheitswesen fuer ein so armes Land wie Kuba, ausgezeichnet ist, fuer Businessleute allerdings nicht. Auch ist der Poliziestaat ueberall spuehrbar. Alle Checkins muessen in den Hotels akribisch notiert werden und ueberall hat die Regierung ihre Spaeher. Dies sind Menschen in der Bev, die neben einer normalen Berufsausbildung noch 3 Jahre eine Spezialausbildung genossen haben. Und wenn sich Menschen sich das System negativ aeussern oder zu wenig Steuern an das Land entrichten, dann kommen diese in das grosse Hotel, wie der Knast hier genannt wird. Die allg Meinugn ist allerdings, dass in 10 Jahren der grossteil der revolutionaeren tot sein wird und es raum gibt fuer eine neue Machtordnung. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese neue Regierung nicht blindlinks dem Kapitalismus vertraut und menschliche Grundbeduerfnisse nicht mehr befriedigen kann, was heute noch einigermassen der Fall ist.
So, das wars von Kuba. Hab zwar verdammt viel nicht erzaehlen koennen, aber ausserdem faengt das Spiel jetzt an und alles braucht ihr ja auch nicht wissen.
Bin jetzt seit dem 17.6. in Mexico, genauergesagt Tulum. Mir gehts bis auf die nassen Kleider super und bin gluecklich, dass wir die roten teufel besiegt haben.
Machts gut, wuerde mich freuen, mal wieder was aus Deutscheland zu hoeren.
Liebe Gruesse, Timo
Samstag, 19. Juni 2010
Karibik life is beautiful
Hallo zusammen,
ich hab endlich mal ein inet cafe gefunden, in dem man wg der Geschw. nicht wahnsinnig wird...und ich dachte schon, dass Ugandandische Netze weltweit fuehrend sind ;).
Bin jetzt schon 2 Wochen auf Reisen und ich muss sagen, dass es mir schon wie eine halbe Ewigleit vorkommt. Hoffe, dass ich vll nach ner Weile noch arbeit finde, dass ich wenigstens ein bisschen ein geregeltes Leben hab. Hatte bisher naemlich zwar nur geile aber auch viel zu stresssige Tage. Kuba war wirklich der Hammer. Es war zwar verdammt heiss und schwuel aber die Leute waren einfach klasse. Hier kann man naemlich in sogenannten Casas Particulares absteigen. Das sind einfach nur Zimmer in Privathaeusern, die von den Eigentuemern billig vermietet werden. Leider ist das meistens eine recht illegale Lsg, weswegen wir nicht immer aus dem Haus durften, wenn wir auch wollten.
Damn, muss los, kostet mich sonstwieder mehr. Bald mehr von mir.
Bis bald, Timo
ich hab endlich mal ein inet cafe gefunden, in dem man wg der Geschw. nicht wahnsinnig wird...und ich dachte schon, dass Ugandandische Netze weltweit fuehrend sind ;).
Bin jetzt schon 2 Wochen auf Reisen und ich muss sagen, dass es mir schon wie eine halbe Ewigleit vorkommt. Hoffe, dass ich vll nach ner Weile noch arbeit finde, dass ich wenigstens ein bisschen ein geregeltes Leben hab. Hatte bisher naemlich zwar nur geile aber auch viel zu stresssige Tage. Kuba war wirklich der Hammer. Es war zwar verdammt heiss und schwuel aber die Leute waren einfach klasse. Hier kann man naemlich in sogenannten Casas Particulares absteigen. Das sind einfach nur Zimmer in Privathaeusern, die von den Eigentuemern billig vermietet werden. Leider ist das meistens eine recht illegale Lsg, weswegen wir nicht immer aus dem Haus durften, wenn wir auch wollten.
Damn, muss los, kostet mich sonstwieder mehr. Bald mehr von mir.
Bis bald, Timo
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